Newslog

"Er wird doch nicht krank sein, der Dokter", mögen manche sagen, die auf Social Media schon lange nichts mehr zum Thema #Corona gelesen haben. Keine Sorge, der Dokter erfreut sich bester Gesundheit. Und er postet auch seit geraumer Zeit wieder täglich Corona News, die sonst eher unter dem Radar bleiben und natürlich seinen Senf zur aktuellen Lage. Diese Posts konzentrieren sich aber auf Twitter und Facebook. Wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt, folgt bzw. abonniert den Dokter Bauer unter twitter.com/Carbolution und facebook.com/DokterBauer. Weitere, sehr ausführliche dokterliche Meinungsäußerungen zu allen möglichen Themen gibt es jeden Dienstag im Podcast König*in von Deutschland – die links-grün-liberal versiffte Wochenschau im Gespräch mit Tine Sattler. In der aktuellen Folge zu Gast: der klinische Pharmazeut und Corona Modellierer Thorsten Lehr von der Universität des Saarlandes. Hört gerne mal rein unter koenig-in.de. Und… Psst, Geheimtipp!! Wenn dem Dokter etwas so richtig auf die Nerven geht, dann dreht er auch schonmal ein Video. Wer keins dieser Pöbelvideos verpassen will, der sollte einmal darüber nachdenken, den Carbolution YouTube-Kanal zu abonnieren unter youtube.com/channel/UCp5T9vFTg5zW9BXRDZlYPyg!

Es sind jetzt über 100.000 Tote in Deutschland. Viele von ihnen und die meisten derer, die noch kommen, hätte es nicht gegeben, wenn mehr Menschen gegen das Corona-Virus geimpft wären. Michael rechnet im Video vor, dass die Impfung trotz vieler Impfdurchbrüche mit 70% gegen Infektion und mit 90% gegen Aufnahme auf eine Intensivstation schützt. Bei jungen Menschen sind die Zahlen noch viel größer, und der Schutz gegen ITS-Aufnahme bleibt auch in den Monaten nach der Impfung bestehen. Bitte lasst Euch impfen, und überzeugt auch die Unüberzeugten in Eurem Umfeld. Denn die Impfungen sind höchst effizient! Teilt das Video gerne unter dem Hashtag #90gegenITS.

Da haben wir den Klimawende-Salat! Eine Tankfüllung für unser geliebtes Fahrzeug ist gerade so teuer wie nie! 1,73 Euro knöpfen die uns für einen Liter Superbenzin ab! Aber wodurch sind die Preise so gestiegen? Welchen Beitrag leisten Energiesteuer (früher: Ökosteuer) und CO2-Preis zu diesem Anstieg? Michael hat den Kraftstoffpreis einmal aufgedröselt und sich angeschaut, was den Sprit wie teuer macht. Das Ergebnis wird manche überraschen!

Die Welt schreibt „Laut RKI sind in Deutschland gut 80 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft“. Das stimmt nicht! Das RKI hat zwar eingeräumt, die Impfquote bisher zu niedrig angesetzt zu haben. Und auch die Zahl 80% kommt in der Richtigstellung vor, sie bezieht sich allerdings nur auf die erwachsene Bevölkerung. Bezogen auf die gesamte Bevölkerung ist die tatsächliche Impfquote niedriger. Aber wie niedrig? Michael rechnet das in einer Milchbrötchenrechnung aus und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis.

Die Industrie und Handelskammer Saarland (IHK) macht einen fantastischen Job, sich um die Anliegen der Saarwirtschaft zu kümmern und diese auch gegenüber der Politik zu vertreten. Wo der Schuh drückt, das erfährt der Hauptgeschäftsführer der IHK Frank Thomé gerne aus erster Hand in vielen direkten Gesprächen mit Akteuren der saarländischen Wirtschaft. Zum wiederholten Male ist Michael nun einer Einladung Thomés gefolgt. Das Gespräch drehte sich zunächst um die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen des Landes, insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie. Dann ging es um die Gründerlandschaft im Saarland, die Michael als ehrenamtlicher Coach im Business Angels Netzwerk Saarland (BANS) sehr gut kennt. Und schließlich interessierte sich Frank Thomé natürlich auch für die aktuelle Entwicklung bei Carbolution.

Fairness haben wir uns bei Carbolution auf die Fahnen geschrieben, und zwar ganz groß. Im Verhältnis mit Kunden und Partnern, aber auch innerhalb des Teams sind für uns Ehrlichkeit, Transparenz und Wertschätzung eherne Grundsätze. Aber wie geht das zusammen, wenn man seine Waren in Fernost bezieht, wo die Lieferketten alles andere als transparent sind? Gibt es Fair Trade mit China? Die Antwort gibt Michael im Video.

Jeden Tag um 11 trifft sich das Carbolution Team zum virtuellen Teammeeting per Videokonferenz. Bei uns spielt das Home Office nach wie vor eine herausragende Rolle. Von fünf Teammitgliedern arbeiten vier in der Regel zu Hause, und zwar auf Vertrauensarbeitszeit. Was wir während des ersten Corona-Lockdowns begonnen haben, führen wir bis heute fort. Das gibt uns Flexibilität in der Tagesplanung und nicht zuletzt bei der Kinderbetreuung. Der einzige fixe Tagesordnungspunkt, der täglich bei uns allen auf der Agenda steht, ist unser Teammeeting um 11 Uhr. Dann treffen wir uns per Videokonferenz, um zu besprechen, was aktuell anliegt und uns im Team abzustimmen. Dafür nehmen wir uns zwischen 30 und 60 Minuten Zeit. Diese ausgedehnte Gelegenheit zum allgemeinen Austausch hat sich bei uns als wesentlich effektiver erwiesen als die Nutzung von Text- oder Videochat bei Bedarf. Durch unser tägliches Meeting bleibt jeder jederzeit auf dem Laufenden. Und es fühlt sich auch wieder wesentlich mehr nach Team an, wenn auch zwischen uns noch das Internet ist.

Seit Anfang 2021 macht sich die Bekämpfung des Klimawandels auch an dem Zapfsäulen bemerkbar. Seitdem müssen Autofahrer:innen 7-8 Cent mehr für einen Liter Sprit zahlen. Auf das Jahr gerechnet ist das ein gutes Sümmchen. Markus Söder sieht schon unseren Wohlstand in Gefahr. Aber was kostet es, wenn wir den Klimawandel nicht bekämpfen? Dokter Bauer rechnet vor, wie hoch die Spritpreise steigen müssten, um die Zerstörung durch die Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz zu bezahlen.

Über die letzten drei Jahre haben sich die Preise für Übergangsmetallkatalysatoren teilweise verdreifacht. Damit folgen sie der Preisentwicklung von Edelmetallen im Allgemeinen. Dass diese in vielen Bereichen so wertvollen Rohstoffe eine solche Preisrallye hingelegt haben, hat viele Gründe. Welche das sind, und was sie für Auswirkungen haben, erkläre ich im Video am Beispiel des Palladiums.

Michael steht in der vierten Folge 'How to Get Chemicals Online (Fast)' des 'Alles Chlor!' Podcasts des Jungchemikerforums der Gesellschaft Deutscher Chemiker (JCF) Rede und Antwort zu Themen dies- und jenseits des Carbolution-Nähkästchens. Charlotte und Claudia vom JCF befragen ihn u.a. zu seinem persönlichen Background, den Herausforderungen bei der Gründung von Carbolution, den Tücken des internationalen Chemikalienhandels und der Rolle von Social Media in der Unternehmenskommunikation. Bevor es am Ende das Experiment des Monats mit Eric Siemes von experimenteshows.de gibt, überreicht Michael noch ein königliches Geschenk. Die Episode gibt es unter podcast.jcf.io und auf allen gängigen Podcast Plattformen. Podcasts sind das Medium, Zusammenhänge detailliert zu erörtern und Hintergründe zu kommunizieren. Also wenn man so will: um einen Blick unter die Motorhaube zu gewähren. Wenn er gut gemacht ist, dann kann ein Podcast noch dazu sehr unterhaltsam sein. Und das JCF-Team um die Produzentin Melina und die beiden Moderatorinnen macht das mehr als gut! Michael selbst ist nicht unvertraut mit dem Thema Podcasting. Er hat schon verschiedene eigene Podcasts umgesetzt, zuletzt die König*in von Deutschland. Auch als Gast war er schon zu hören, z.B. im Nerdraum Atzwentzkalender der Landnerdschaft. Ein neues Projekt ist aktuell in Planung.

Carbolution ist der Ansprechpartner für Chemikalien, die jeden Tag in jedem Labor gebraucht werden, in dem (organische) Chemie gemacht wird. Zu diesen Chemikalien zählen zweifelsohne deuterierte Lösemittel für die NMR Spektroskopie. Nach mehreren Anläufen ist es uns nun endlich gelungen, mit der Firma Deutero aus Kastellaun einen Partner für die NMR-Lösemittel zu finden. Wir starten mit den drei gängigsten Vertretern, die ab sofort über unseren Shop bezogen werden können: Chloroform-d, 99,8%, Dimethylsulfoxid-d6, 99,8% und Deuteriumoxid, 99,9%

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat mit seinem epochalen Beschluss vom 24. März das geltende Klimaschutzgesetz zerstört. Nun hat die Bundesregierung in Rekordzeit eine Novelle auf den Tisch gelegt. Ich habe sie mir angeschaut und frage mich: „Mein Dokter, wie hältst Du’s mit dem Klimaschutzgesetz?“

Einen Einblick unter die Motorhaube von Carbolution gewährte Michael bei der online Veranstaltungsreihe StartUp-Insights des Gründer-Campus Saar. In dem dreiviertelstündigen Talk schlug er die Brücke von den Irrungen und Wirrungen seines persönlichen Lebenslaufs hin zur erfolgreichen Umsetzung des eigenen Geschäftsmodells. Das Video, wie aus Carbolution das wurde, was es heute ist, ist jetzt auf YouTube veröffentlicht.

“Tut mir leid, Sie sind nicht systemrelevant!“ So fasste es die Dame der Impf- und Coronahotline des saarländischen Gesundheitsministeriums zusammen. Michael hatte sich um die Aufnahme des Carbolution-Teams in Gruppe 3 der Impfpriorisierung bemüht. Grundlage dafür ist die Coronavirus-Impfverordnung des Bundes, die in § 4 Abs. 1 Nummer 5 aufzählt, welche Personen mit erhöhter Priorität Anspruch auf eine Schutzimpfung haben: „Personen, die in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, (…)“ Zu den Kunden von Carbolution gehören viele Institutionen, die Impfstoffforschung betreiben und auch einige der bekannten Impfstoffproduzenten. Die Relevanz im Sinne der Verordnung halten wir also für durchaus gegeben. Nicht so das saarländische Gesundheitsministerium. Denn im Saarland werden die Impfpriorisierungen anders als in anderen Bundesländern streng nach Wirtschaftszweigklassifikation ausgegeben. Ausnahmen und Einzelfallentscheidungen werden nicht gemacht. Das hat zur Folge, dass sich auch Mitarbeiter in der Marketingabteilung eines Telekommunikationsunternehmens jetzt impfen lassen können. Wer bei Carbolution – aus der Sicht des saarländischen Gesundheitsministeriums ein Handelsunternehmen – das Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung oder die Firma BioNTech betreut, geht leider leer aus.

„Wenn man so viel testet, wird man mehr Menschen finden, die Corona haben. Also habe ich zu meinen Leuten gesagt: ‚Testet bitte weniger!‘” Donald Trump hatte offensichtlich recht im Juni letzten Jahres, die Inzidenz hängt irgendwie mit der Testquote zusammen. Aber wie stark eigentlich? Und was taugt sie noch als Messgröße oder Grenzwert, jetzt, wo wir plötzlich so viel testen? Ich frage mich: „Mein Dokter, wie hältst Du’s mit der Inzidenz?“ Eins ist schonmal klar. Die gemessene Inzidenz, die wir jeden Tag in den Nachrichten hören, ist wesentlich niedriger als die tatsächliche, reale Inzidenz. Dazwischen liegt die Dunkelziffer. Mit steigender Testzahl nähert sich die gemessene Inzidenz der tatsächlichen Inzidenz an, denn immer mehr Dunkelfälle kommen ans Licht. Die Inzidenz steigt. Nur: an der Anzahl der durchgeführten PCR-Tests, und die alleine werden für die Berechnung der Inzidenz herangezogen, ändert sich schon seit Anfang der zweiten Welle - nix. Dazu muss man sagen, dass Deutschland gar nicht so genau weiß, wie viel es testet. Es gibt keine genaue Statistik über die durchgeführten PCR-Tests, es gibt nur eine Gruppe von Laboren, regelmäßig über 200 Stück, die ihre Zahlen freiwillig ans RKI melden, und die die Tendenz erkennen lassen. Wenn die Inzidenz hoch ist, werden ein paar mehr Tests gemeldet, wenn sie niedrig ist, ein paar weniger. Aktuell sind es relativ viele, aber z.B. von dem Niveau um Weihnachten sind wir noch weit entfernt. Also keine Steigerung der PCR Testzahl. Aber: Seit einiger Zeit sind Antigen-Schnelltests sowohl als Selbsttest, als auch an der Teststation für jedermann verfügbar. Durch die einfache Durchführung eines Schnelltests – und natürlich auch dadurch, dass man in immer mehr Regionen zu immer mehr Anlässen ein negatives Schnelltestergebnis nachweisen musste – gingen die Testzahlen durch die Decke. Und alle, die im Schnelltest einen positiven Befund haben, werden direkt zum PCR-Test durchgeleitet. Es werden also zwar heute nicht mehr PCR-Tests durchgeführt, dafür wird aber wesentlich gezielter getestet. Dadurch steigt die Inzidenz. Aber wie stark? Das RKI kann das in etwa beziffern. In KW12 gingen 6% der PCR-bestätigten Corona-Infektionen ein positiver Schnelltest voraus. Die Inzidenz war also da 6% höher, als sie gewesen wäre, wenn die Schnelltests nicht durchgeführt worden wären. Jedenfalls wenn man davon ausgeht, dass die Leute mit positivem Schnelltest sonst keinen PCR-Test gemacht hätten. Wie sieht das in Regionen aus, in denen viel getestet wird? Beispiel Hamburg. In Hamburg gab es in den KW12-14 2.035 positive Schnelltestbefunde. 31,5% davon waren falsch positiv, 1.394 wurden durch PCR bestätigt. Das macht einen Anteil von 16,6% an allen PCR-Positivbefunden aus. Bedeutet, dass die Inzidenz in Hamburg um 16,6% höher ist. Jedenfalls wenn man davon ausgeht, dass die Leute mit positivem Schnelltest sonst keinen PCR-Test gemacht hätten. Im Saarland ist die Lage ähnlich. In den KW11-13 wurden 671 positive Schnelltests festgestellt. Über die Falschpositiv-Rate gibt es im Saarland überraschender Weise keine systematische Erhebung. Die Schätzungen schwanken zwischen 15-20% im Stadtverband Saarbrücken und 42-44% im Landkreis St. Wendel. Wir werden keinen großen Fehler machen, wenn wir mit dem Hamburger Wert rechnen und davon ausgehen, dass 460 tatsächlich infiziert waren. Das hat die Inzidenz um 16,0% angehoben, vergleichbar mit Hamburg. Jedenfalls wenn man davon ausgeht, dass die Leute mit positivem Schnelltest sonst keinen PCR-Test gemacht hätten. Für die KW15 und 16 ergeben sich auf diese Weise im Saarland Steigerungen von um die 20%, wenn man davon ausgeht, dass die Leute mit positivem Schnelltest sonst keinen PCR-Test gemacht hätten. Aber kann man denn davon ausgehen, dass die Leute mit positivem Schnelltest sonst keinen PCR-Test gemacht hätten? Kann man irgendwie nachweisen, dass durch die Schnelltests Infektionen gefunden werden, die sonst nicht gefunden worden wären? Wir haben ja gesagt, dass nicht mehr PCR getestet wird, sondern gezielter. Wir können also erwarten, dass durch die Bestätigung der positiven Schnelltestbefunde die PCR-Positivrate steigt. Schauen wir uns die Positivraten in den Kalenderwochen 4 und 5 an, in denen die Inzidenz vergleichbar mit jetzt waren. Damals lagen sie bei 8,74 und 8,90%. Zu der Zeit gab es noch kein Schnelltestangebot für Jedermann. Man würde also erwarten, dass die Werte heute spürbar höher liegen, schätzungsweise zwischen 1 und 2 %. Der Wert für KW16 liegt bei 8,82%. Eine Steigerung ist das nicht. Ist es an Ende vielleicht gar nicht so, dass durch die Schnelltests Infizierte gefunden werden, die man sonst übersehen hätte? Es gibt jedenfalls keine Evidenz dafür! Denn es ist eben nicht so, dass Leute, die heute einen positiven Schnelltest haben, sonst nicht zum PCR gegangen wären. Ein typischer Infizierter hat Symptome und geht natürlich zum Test. Früher ging man direkt zum RCP, heute geht man vielleicht vorher noch zum Schnelltest und dann zum PCR. So entstehen die Anteile der positiven Schnelltests an der Gesamtheit der bestätigten Corona Fälle. Natürlich helfen uns die Schnelltests, Infektionen in festen Gruppen zu finden und zu unterbinden, z.B. in der Bildung oder im Berufsleben. Im öffentlichen Raum, z.B. wenn der Schnelltest als Eintrittskarte für den Handel gelten soll, überwiegen ganz klar die Gefahren (Stichwort: Falschnegativrate)! Dass durch vermehrtes Testen asymptomatisch Infizierte gefunden wurden in einem Maßstab, der für die Inzidenz relevant ist, darauf gibt es keinen Hinweis! So plausibel das auch klingen mag, und so prominent das auch in Talkshows vertreten wird, aber bisher hat das vermehrte Testen keinen messbaren Einfluss auf die Inzidenz! Wenn die Inzidenz, also das, was wir jeden Tag in den Nachrichten hören, steigt oder fällt, dann liegt das nach wie vor ganz einfach daran, dass wir mehr oder weniger Infizierte haben.

Carbolution war als Aussteller beim virtuellen Frühjahrssymposium des Jungchemikerforums der Gesellschaft Deutscher Chemiker vom 29.03. bis 01.04.. Dort haben wir ein Gewinnspiel angeboten, bei dem es ein iPad zu gewinnen gab. Wer dabei sein wollte, musste auf seinem Carbolution Block aus dem Goodiepäckchen beschreiben, was das Coolste an Carbolution ist und ein Bild davon bei Social Media posten. Was dann passiert ist, hat uns vollkommen vom Hocker gehauen, die Einsendungen waren der Hammer! Darunter waren sehr viele sehr kreative und witzige Posts und einige echte Kunstwerke. Vielen lieben Dank für jeden Einzelnen davon! Die Einsendungen bestätigen uns in dem, was wir lange wissen: Carbolution Kunden sind die besten Kunden!

Seit dem 01.04. verstärkt Julia das Carbolution-Team. Sie ist Kauffrau für Bürokommunikation und hat über zehn Jahre Erfahrung in dem Beruf. Bei uns wird sie die Büroorganisation übernehmen und insbesondere Michael als Assistentin zur Seite stehen. Der Pandemielage entsprechend versuchen wir, Julias Einarbeitung so kontaktarm wie möglich zu gestalten. Am Anfang war sie zwar zusammen mit Michael eine Woche im Betrieb für einen Carbolution-Grundkurs – selbstverständlich mit negativen Schnelltests und FFP2-Masken. Seitdem ist sie jedoch im Home Office, genau wie Christina, Sebastian und überwiegend Michael. Einen Laptop samt Zubehör hat Carbolution natürlich gestellt.

Ausgangssperren sind des Teufels. Das sagt gefühlt gerade jeder außer Karl Lauterbach. Aber Karl Lauterbach ist doch sonst ein schlauer Mensch. Ich stelle mir also die Frage: „Sag, mein Dokter, wie hältst Du’s mit der Ausgangssperre?“ Das Narrativ von der bösen Ausgangssperre sagt, dass man die Leute besser raus an die Luft lassen solle, anstatt sie drinnen einzusperren, denn drinnen passieren die Ansteckungen. Herrscht aber eine Ausgangssperre, kann ich es aber nur mit den Leuten in meinem Haushalt zu tun haben, denn um von meinem drinnen zu jemand anders nach drinnen zu kommen, um den anzustecken, müsste ich erstmal nach draußen. Und das geht ja nicht, wegen der Ausgangssperre. Wie man es auch dreht und wendet, Ausgangssperren schränken Mobilität ein, eingeschränkte Mobilität bedeutet weniger Kontakte, und weniger Kontakte machen weniger Corona. Eine nächtliche Ausgangssperre führt jedoch nur zu einer um etwa 10% eingeschränkten Mobilität, wie eine Auswertung von Mobilfunkdaten zeigt. Wenn wir uns anschauen, wie stark eine Ausgangssperre unsere Grundrechte einschränkt: Steht das in einem guten Kosten-Nutzen-Verhältnis? Machen wir einmal folgende Milchbrötchenrechnung. Angenommen zehn Unverbesserliche treffen sich zu einer Corona-Party. Wie viele Kontakte können theoretisch entstehen? Der erste trifft neun weitere, der zweite trifft den ersten nicht mehr, denn den hat er schon getroffen. Er trifft nur noch acht weitere. Der dritte trifft noch sieben, usw. In unserem Modell entstehen also 9+8+7+…+1=45 Kontakte. Bleibt nur ein einziger zu Hause, gibt es nur 8+7+6+5+…+1=36 Kontakte. Durch eine Einschränkung der Mobilität auf unserer fiktiven Corona-Party um 10% haben wir also die Kontakte, und damit auch den R-Wert um 20% gesenkt! Und so funktioniert das auch im Großen. Kleine Einschränkungen der Mobilität verhindern eine große Anzahl an Kontakten und senken damit den R-Wert deutlich. Bleibt die Frage: Was bringt die Ausgangssperre im Vergleich zu anderen Corona-Maßnahmen? Nicht viel, sagt ein Paper, das vor kurzem in Science erschienen ist. Demzufolge können Beschränkungen im privaten Bereich den R-Wert um bis zu 42% senken, in der Bildung um 38% und in Unternehmen um 27%. Ausgangssperren, die zusätzlich zu den oben genannten Maßnahmen getroffen werden, bringen lediglich einen zusätzlichen Effekt von höchstens 13%. Aber diese 13% können der Game Changer sein. Nämlich genau dann, wenn sie den R-Wert von >1 auf <1 drücken. Mit einer Ausgangssperre alleine wird man keinen Blumentopf gewinnen. Das wäre auch ziemlich idiotisch, die Leute zu Hause einzusperren und gleichzeitig Schulen und Geschäfte zu öffnen! Aber als wohldosierte Ergänzung zu einem Set von Maßnahmen – z.B. auf die Nachtstunden begrenzt – kann sie sehr sinnvoll sein, auch wenn sich nicht alle immer und zu 100% dran halten. Und was die Grundrechte angeht: Von all den Leuten, die sich jetzt auf Facebook ins Hemd machen, hab ich vor Corona keinen nach 21 Uhr auf der Straße gesehen!

Es gibt drei Dinge, an denen darf im Büro nicht gespart werden: am Computer, am Bürostuhl und am Kaffee. Und beim Kaffee sind wir besonders pingelig! Unsere Bohnen beziehen wir von der Reismühle Kaffeemanufaktur in der Pfalz. Dort gibt es Kaffee aus nachhaltigem Anbau von Plantagen auf der ganzen Welt, der in der Manufaktur schonend geröstet wird. Unser Favorit für Filterkaffee (im Betrieb) ist No 17 Brasil Yellow Bourbon. Beschreibung aus dem Reismühle Online-Shop: “Rarität aus der gelben Kaffeekirsche. Ein typisch weicher Brasilkaffee mit erstaunlich fein ausgeprägter Vanillenote, weicher Fülle, süßlich würziges Aroma.” Für den Vollautomaten (im Home Office) verwenden wir am liebsten No 18 Peru Tunki: „2010 von SCAA und Rainforest Alliance zum besten Kaffee der Welt gewählt. Er wird von den indigenen Quechua- und Aymara-Famerfamilien im Andendschungel, in der Nähe des Titicacasees kultiviert. Zur biologischen Vielfalt zählt der Schutz des Andenklippenvogels oder "Tunki". Die Kooperative CECOVASA garantiert den Farmern sozialgerechtes Einkommen. Typisches Kennzeichen: blumiges Aroma, ausgewogener voller Körper, schokoladiger Geschmack.“

Am 24.03.2020 um 16 Uhr gibt Michael Insights ins Gründer-Nähkästchen bei der online Veranstaltungsreihe 'Start-up insights' des Gründer-Campus Saar. Nach einer kurzen Präsentation der Carbolution Geschichte von den Anfängen im Starterzentrum der Universität des Saarlandes bis zum Chemikalienvertrieb, der an keiner Uni mehr wegzudenken ist, wird es die Gelegenheit zum Austausch geben. Anmeldung unter gruendercampus-saar.de/start-up-insights-carbolution-chemicals-gmbh/.

Die aktuellen Lockerungen der Corona-Maßnahmen in Deutschland sollen durch vermehrtes Testen begleitet werden. Dabei setzen die Regierungen vor allem auf Antigen-Schnelltests. Diese sollen sowohl zur Privatanwendung zu Hause, als auch zur Anwendung durch Fachpersonal z.B. in Apotheken verfügbar sein. Carbolution hat schon vor einigen Wochen Antigen-Schnelltests eingekauft. Wir halten uns zwar sehr strikt an unsere Kontaktbeschränkungen, aber wenn es doch einmal erforderlich sein sollte, dass wir uns begegnen, dann sollten die Tests zum Einsatz kommen. Bisher haben wir sie allerdings nicht gebraucht. Aber Michael war neugierig. Obwohl unsere Tests zur Anwendung durch Fachpersonal vorgesehen sind, probierte er einen an sich selbst aus und machte interessante Erfahrungen.

Alle deutschen Universitäten mit Chemie- oder Pharmaziefakultät sind Carbolution-Kunden. Alle? Bis vor einigen Tagen war das geflunkert, denn es gab immer noch eine einzige Uni, an der wir uns lange die Zähne ausgebissen haben. Michael hat das sogar schon als Running Gag in seinen Präsentationen eingebaut. Erst ein vollgepacktes Slide mit allen Logos derjenigen Unis, die schon Carbolution-Kunden waren und dann eins mit einer einzigen Uni, die es bis dahin nicht war: die Uni Siegen. Vor einigen Tagen konnten wir mit den Siegenern jedoch auch die letzte deutsche Uni als Kunden gewinnen. Wir freuen uns riesig und heißen Euch herzlich willkommen in der Carbolution Familie!

Kinder spielen bei Carbolution immer eine Hauptrolle! Fast alle Teammitglieder haben zu Hause Kleinkinder zu betreuen, seit dem letzten Frühjahr auch vermehrt während der Arbeitszeit. So kommt es, dass in der täglichen Videokonferenz immer mindestens ein Kind in die Kamera winkt oder der Papa im Betrieb auch schonmal Hilfe beim Konfektionieren hat. Arbeitnehmer*innen die Möglichkeit zur Kinderbetreuung während der Arbeitszeit zu bieten ist keine Selbstverständlichkeit. Das erfordert Flexibilität und Vertrauen. Michael ist sehr glücklich darüber, seinem Team bei Carbolution diese Chance bieten zu können.

Ab sofort sind wir auch per WhatsApp zu erreichen. Wenn Ihr Anfragen, Wünsche oder Kommentare habt, oder wenn Ihr uns sonst was mitteilen wollt, könnt Ihr uns jetzt direkt vom Handy aus erreichen. Die Nummer kennt Ihr schon, denn das ist dieselbe, unter der Ihr uns auch telefonisch erreicht: +49 6894 16 88 100. Fügt uns am besten gleich zu Euren Kontakten hinzu, und schreibt mal was!

Gestern gab es einen Gedankenaustausch zwischen Michael und Frank Thomé, dem Hauptgeschäftsführer der IHK Saarland zu den Herausforderungen der Corona-Krise. Vergangene Woche kritisierte die IHK Saarland die Bund-Länder-Beschlüsse zur Verlängerung des Lockdowns scharf. Herr Thomé wird mit den Worten zitiert: „Wer Geduld fordert, muss auch echte Perspektiven aufzeigen! - schrittweise Öffnung auch bei Inzidenzwerten über 50 möglich“ Michael bezeichnete diese Forderung auf Social Media als einen Fehler. Verfrühte Lockerungen der Maßnahmen müssten wieder zurückgenommen werden, und die Durststrecke würde verlängert. Daraufhin sprach Herr Thomé die Einladung zur Diskussion aus. Im Gespräch ging es zunächst um die besondere Herausforderung des Saarlandes durch die angespannte Infektionslage im benachbarten Département Moselle. Um eine Grenzschließung zu vermeiden, wird es eine umfassende Testung von tausenden Grenzpendlern geben. Bei der Koordination spielt die IHK eine wesentliche Rolle. Bei einer Öffnungsstrategie sei es wichtig, auch auf die anderen Nachbarn zu schauen, so Thomé. In Luxemburg hat der Einzelhandel schon geöffnet, Rheinland-Pfalz bereitet die Öffnung vor. Angesichts des drohenden Einkaufstourismus sei es nicht sinnvoll, im Saarland eine andere Strategie zu wählen. Allerdings sollten die Lockerungen intelligent passieren, sodass sie mit möglichst wenig zusätzlichen Kontakten einhergehen. Die IHKen schlügen schon lange Click & Collect-Lösungen vor, bei denen Waren von zu Hause bestellt und nach Terminvereinbarung im Geschäft abgeholt werden können. Doch da passiere zu wenig. Michael gab zu bedenken, dass es solche Lösungen sehr wohl gibt, z.B. die App Fast-Dine eines saarländischen Start-Ups in der Gastronomiebranche. Allerdings bräuchte es eine wesentlich bessere Vernetzung der Akteure. Der Gesundheitsschutz, da waren sich die Gesprächspartner einig, muss über allem stehen – auch in all seiner Differenziertheit z.B. bei den Themen Bildung und Kultur. Wünschenswert für Herrn Thomé wäre ein klarer Öffnungspfad für seine Mitgliedsunternehmen anhand nachvollziehbarer Inzedenz-Korridore. Michael hält es für wichtig, dass die Lockerungen vorsichtig passieren und nicht von Bullshit-Bingo („effizientere Teststrategie“, „besseres Tracing“, etc.), sondern von konkreten Maßnahmen begleitet werden, um sie „R-Wert-neutral“ zu gestalten. Das Ziel der beiden ist dasselbe, sie wollen die Pandemie möglichst bald hinter sich lassen. Im Kern sind sie sich einig, die Meinungsverschiedenheiten entpuppten sich lediglich als Unterschiede in den Headlines. Und noch eins ist klar: Dieser wird nicht der letzte Gedankenaustausch gewesen sein!

2021 ändert sich bei Carbolution nix. Carbolution bleibt der fairste, flotteste und niceste Anbieter für Labor- und Forschungschemikalien im deutschsprachigen Raum. Fair bedeutet, bei uns kriegt ihr die günstigsten Preise, die Ihr finden könnt. Das gilt für die Produkte und Packungsgrößen im Shop natürlich genauso wie für Produkte, die wir vielleicht noch nicht haben oder größere Mengen, die Ihr vielleicht braucht, und für die wir Euch gerne ein Angebot machen. Daran ändern wir natürlich erstmal nix. Flott heißt, dass wir Bestellungen, die uns bis 15 Uhr erreichen, in der Regel noch am selben Tag versenden, sodass sie am nächsten Vormittag bei Euch zugestellt werden. Produkte, die wir nicht auf Lager haben, versuchen wir in der Regel innerhalb von einer bis zwei Wochen zu besorgen, und dasselbe gilt für Produkte aus Angeboten. Auch da ändern wir erstmal nix. Und nice? Das müsst ihr wissen. Wenn es nach uns geht, ändert sich auch daran erstmal nix.

Wer erfolgreich kommunizieren will, muss beim Gegenüber Eindruck hinterlassen. Aber wo liegt die Grenze zwischen positiv auffallen und sich zum Affen machen? Diese Frage ist nicht eindeutig zu beantworten, denn diese Grenze liegt bei jedem Adressaten anders. Was für die eine cool und witzig ist, ist für den anderen vielleicht schon weit übers Ziel hinaus. Es geht ohnehin nicht ums Auffallen um jeden Preis. Es gibt mindestens drei Währungen, die viel wichtiger sind beim Kommunizieren: Authentizität, Persönlichkeit und Kompetenz. Für die Wirkung von Kommunikation ist es nicht entscheidend, wie man aussieht, sondern wer man ist, und wie sehr man dazu steht!

Die Grafikerin und Illustratorin Michaela Reinhard kümmert sich nun im Carbolution Team um das Design. Schon seit der Entwicklung unseres aktuellen Corporate Designs 2018 arbeiten wir mit Michi zusammen. Von Ihr stammt das Logo, die Homepage, die Geschäftsausstattung, die Fotos, die Postkarten und viele weitere Kleinigkeiten. Michis Arbeit zeichnet aus, dass sie immer von Herzen kommt. Das Design, das sie für uns geschaffen hat, sollte von Anfang an mehr sein als ein flotter Schriftzug und eine knallige Farbe. Michis Anspruch war immer, das, was uns ausmacht, ins Visuelle zu übersetzen. Auf ihrer Homepage michaelareinard.de schreibt sie: „Es fasziniert mich, zusammen mit meinen Kunden in einen kreativen Prozess einzutreten und gemeinsam durch Bilder und Gestaltung Geschichten zu erzählen, um Eindrücke zu hinterlassen.“ Das beruht auf Gegenseitigkeit! Seit Anfang 2021 arbeitet Michi als freie Mitarbeiterin noch enger mit uns zusammen. Sie kümmert sich jetzt zusätzlich mit unserem Videomann Dirk und Michael um unsere Social Media Auftritte. Foto von Zippo Zimmermann

Carbolution Kunden spüren keine Auswirkungen des BREXIT. Wir haben einige Lieferanten in Großbritannien und beziehen einen Großteil unserer Produkte von dort. Als der BREXIT zum 01.01.2021 vollendet wurde und Großbritannien aus der Zollunion mit der EU ausschied, blieb das befürchtete Chaos für unseren Warenverkehr aus. Die ersten Pakete brauchten ein, zwei Tage länger am Zoll. Darauf haben wir uns mittlerweile eingestellt. Die Importformalitäten haben wir aus langjähriger Erfahrung mit Lieferanten in China oder den USA ohnehin im Griff. Die zusätzlichen Gebühren sind bei unserem Versandvolumen marginal, sodass wir sie selbst tragen können. Bei Carbolution ändert sich durch den Brexit also genau nichts, weder an den Lieferzeiten, noch an den Preisen.

Carbolution hat 9.000 ¤ Coronasoforthilfe aus dem Frühjahr 2020 zurückgegeben. Als im März die Unis geschlossen wurden, mussten wir davon ausgehen, dass uns ein großer Teil unseres Umsatzes wegbrechen würde. Um das zu kompensieren, haben wir z.B. als Auftragsabfüller gearbeitet, ein kürzeres Zahlungsziel gegen 2% Skonto eingeführt, das Finanzamt ist uns entgegengekommen, unser Vermieter ist uns entgegengekommen UND wir haben 9.000 ¤ Coronasoforthilfe beantragt. Denn eins wollten wir unter allen Umständen vermeiden: dass jemand aus dem Team in Kurzarbeit muss. Wir haben fest daran geglaubt, dass der Umsatz, der uns während des Lockdowns verlorengegangen ist, danach wiederkommen würde. Und genauso ist es passiert. Wir können auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2020 zurückblicken. Das bringt und in die Lage, die 9.000 ¤ Coronasoforthilfe zurückgeben zu können. Wir sind sehr glücklich und dankbar darüber, dass wir das Geld im Frühjahr bekommen haben. Deshalb sagen wir danke Saarländische Landesregierung und danke Deutsche Bundesregierung! Wenn wir einen Wunsch frei hätten, dann, dass dieses Geld jetzt denjenigen zugutekommt, die weniger Glück hatten als wir, und die es jetzt dringender brauchen.

Die aktuellen Lockdown-Maßnahmen in Deutschland entfalteten gerade ihre erste Wirkung, schon wurden Rufe nach Lockerungen laut. Kontaktbeschränkungen fallenzulassen, ohne die Inzedenz vollständig unter Kontrolle zu haben, würde aber unmittelbar zu einem erneuten Anstieg der Fallzahlen führen. Die Entbehrungen des Lockdowns wären umsonst gewesen. Bis eine Herdenimmunität aufgebaut ist, braucht es eine Strategie. Die bisherige Strategie der Bundesregierung, die Pandemie nur so weit einzugrenzen, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet wird, ist falsch. Gustav Heinemann sagte einmal: „Man erkennt den Wert einer Gesellschaft daran, wie sie mit den schwächsten ihrer Glieder verfährt.“ Die Schwächsten, das sind heute die vulnerablen Gruppen, aber auch diejenigen, die die Hauptlast der Lockdown-Maßnahmen zu tragen haben: Gastronomie, Einzelhandel, Frisör*innen, Schauspieler*innen, Schulkinder, etc.. Die gilt es zu schützen! Deshalb muss das Ziel sein, die Fallzahlen so weit wie möglich abzusenken und niedrig zu halten, um weitere Opfer und Einschnitte zu vermeiden. Eine solche Strategie wird im NoCovid-Aufruf beschrieben (https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2021-01/no-covid-strategie.pdf). Dieser Aufruf verdient unser aller Unterstützung!

Carbolution distanziert sich ausdrücklich von der Position des Verbands der Familienunternehmer und Jungen Unternehmer Saarland in der Pandemiebekämpfung, der die Verschärfung von Einschränkungen zur Eindämmung als „weltfremde Ideen“ brandmarkt. Nach der Meinung von Wolfgang Herges, Landesvorsitzender der Familienunternehmer, hält die Wirtschaft „seit Beginn der Krise mit funktionierenden Schutz- und Hygienekonzepten, Home-Office und Unterstützung für kinderbetreuende Beschäftigte den Laden am Laufen“. Er fordert: „Anstatt die Verantwortung für die hohen Infektionszahlen bei der Wirtschaft zu suchen, muss sich die Politik endlich von dem Überbietungswettbewerb an immer schärferen Maßnahmen für die Wirtschaft lösen.“ Tatsache ist jedoch, dass heute mit 14% nur etwa halb so viele Beschäftigte wie im Frühjahr 2020 im Home Office sind. Kantinen sind immer noch geöffnet. An dem Punkt haben wir Unternehmenslenker (und auch die öffentlichen Arbeitgeber) unsere Hausaufgaben nicht gemacht. Dass die aktuellen Infektionszahlen es bei Weitem nicht hergeben, irgendwelche Maßnahmen zu lockern, hat sehr wohl auch die Wirtschaft zu verantworten! Lassen Sie uns das erst einmal ändern, bevor wir neue Forderungen an die Politik stellen. Die Bekämpfung der Pandemie ist eine gemeinsame Kraftanstrengung. Die Blockadehaltung einzelner gesellschaftlicher Akteure, die vor allem auf den eigenen Vorteil bedacht sind, verkürzt den Lockdown nicht, sondern verlängert (und verschärft!) ihn. Weltfremd sind nicht die schmerzhaften Einschnitte, unter denen wir alle leiden. Weltfremd ist es, die Wissenschaft zu ignorieren und die Augen vor den Bedrohungen der Pandemie zu verschließen. Schändlich wird es, wenn uns unserer Verantwortung in der Lage verweigern.

Sechstausendachthundert Euro aus dem Verkauf der #DrostenUltras Masken gehen an die CoronaKuenstlerhilfe!!! Christoph Endres, Achim Domma und der Layoutist haben sie geboren, der Dokter Bauer hat sie ein bisschen bekannt gemacht, BARS Clothing & Apparel bringt sie unters Volk, und der Dirk Forster filmt uns dabei. Aber IHR kauft die Masken, und IHR macht den Spendentopf fett. Ich könnte nicht stolzer und dankbarer sein! Nun wollen wir auch die 10.000 Euro knacken. Kauft weiter, redet über die #DrostenUltras und teilt uns auf Social Media. Wir halten Euch auf dem Laufenden, wie es weitergeht!

Es ist mittlerweile Tradition, dass es am Ende des Jahres eine Carbolution Weihnachtskarte mit einem schönen Teamfoto gibt. Da wir unsere Kontaktbeschränkungen sehr ernst nehmen, haben wir in diesem Jahr darauf verzichtet, uns für ein Foto zu treffen. Stattdessen haben wir Wilma die Karte gestalten lassen. Es ist eine besondere Karte geworden. Im Frühjahr dieses Jahres wussten wir noch nicht, wo die Reise hingehen würde. Dass wir nun auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken können, hat mit Vielem zu tun. Aber ohne Euch, die Carbolution-Kunden, -Partner und -Freunde, wäre das nicht möglich gewesen. Und dafür möchten wir danke sagen! Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Michael und Lotte kommen jeden Tag zu Fuß aus dem benachbarten Rohrbach nach St. Ingbert an den Beckerturm. Die ca. 5 km lange Strecke, die die beiden bei Wind und Wetter gehen, führt vor allem durch den Wald. Während Lotte Eichhörnchen jagt oder mit anderen Hunden spielt, hört Michael Musik oder Podcasts. Dieser Spaziergang ist zum festen Bestandteil in Michaels und Lottes Tagesplanung geworden, den beide nicht mehr missen möchten. Besonders dann, wenn der Herbst sein schönstes Gesicht zeigt.

Michael versucht sich jetzt daran, seine Videos selbst zu drehen. Als absoluter Kameralaie hat er am Anfang ganz schön zu kämpfen. Aber wir versuchen, während der zweiten Welle auch die wenigen Kontakte wieder zu vermeiden, die wir zwischenzeitlich hatten. Und dazu gehört eben auch der Kontakt zu unserem Videomann Dirk. Dirk wird allerdings weiter die Videos schneiden, mit einem flotten Jazz zu unterlegen (eins seiner berüchtigtsten Markenzeichen) und den einen oder anderen Effekt einbauen. So schafft er es hoffentlich auch weiterhin, den Banausenkarren aus dem Dreck zu ziehen. Der erste Video Selbsttest kann sich jedenfalls schon ganz gut sehen (und hören) lassen!

Vor zehn Jahren ist Carbolution als ein-Mann-Firma im Starterzentrum der Universität des Saarlandes in Saarbrücken gestartet. Die Idee, Chemikalien in kleinen Mengen zu kleinen Preisen zu vertreiben, wurde von vielen belächelt. Doch jeder bei Carbolution, der Gründer, das Team, die Partner und die Förderer haben immer daran geglaubt. Wir hatten es vom ersten Tag an mit Weltkonzernen als Wettbewerber zu tun. Aber als Saarländer haben wir es in den Genen, uns gegen Größere durchzusetzen. Heute sind wir selbst eine Größe in der deutschsprachigen Laborlandschaft. Und wir können mit Fug und Recht behaupten: Yes We Chem! Um unser neues Motto in die Welt zu tragen, hat Michael ein kleines Video gemacht. Es ist einer Zeit entliehen, in der es noch gute Reden im US-Präsidentschaftswahlkampf gab. Darin die mit einem Augenzwinkern versehene Ankündigung, dass Carbolution noch einiges vor hat: „Together, we will begin the next great chapter in the chemical community‘s story, with three words that will ring from lab to lab, from scientist to scientist: Yes We Chem!“

Gefahrgut sind alle Stoffe, die beim Transport gefährlich sein können. Gefahrgut ist aber nicht gleich Gefahrstoff! Trockeneis z.B. ist von seinen Gefahrstoffeigenschaften her so unbedenklich, dass es in keinem hippen Cocktail fehlt. Beim Transport in geschlossenen Einheiten wie einem Transportfahrzeug oder einem Flugzeug gelten jedoch wegen der Erstickungsgefahr durch sublimiertes Kohlendioxid strenge Gefahrgutvorschriften. Für den Verkehrsträger Straße, den wir hauptsächlich nutzen, sind diese Regeln im Europäischen Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, kurz ADR, zusammengefasst. Alle Betriebe, die am Transport von Gefahrgut beteiligt sind, müssen einen Gefahrgutbeauftragten benennen, der regelmäßig geschult wird und alle fünf Jahre eine Prüfung ablegen muss. Die Materie ist auch wirklich komplex! Habe ich es mit Gefahrgut in freigestellten oder begrenzten Mengen zu tun? Was muss ich beachten, wenn ich zwei Gefahrgüter im selben Paket versenden will? Welche UN-Kodierung muss der Karton haben, um kompatibel zu sein? Wie muss ich die Sendung kennzeichnen? Wir bei Carbolution kennen diese Regeln und versenden Gefahrgut vorschriftsmäßig und sicher.

Die #DrostenUltras Masken sind ab sofort gratis bei Carbolution erhältlich! Meldet Euch einfach, am besten über einen unserer Social Media Kanäle, und verwendet den Hashtag #DrostenUltras. Die Idee zur Maske stammt von Christoph Endres und wurde durch die Klima-Ultras-Aktion tschechischer Fußballfans mit Greta Thunberg inspiriert. Christoph fragte Achim Domma, ob der jemand wüsste, der die Maske designen könnte. Achim stellte den Kontakt zum Layoutisten her, und am nächsten Morgen waren die Druckvorlagen fertig. Als Strippenzieher finanzierte Achim auch die ersten kleinen Auflagen vor und sammelte Spenden. Michael kam über den Saarbrücker Kultur-Blogger Sascha Markus (Der Flaneur) mit #DrostenUltras in Kontakt - übrigens bei einem Termin mit Saschas Schreibtischnachbarin und Carbolution Designerin Michaela Reinhard, an dem es um Entwürfe für eine Carbolution-Maske ging. Schnell stellte sich heraus, dass der Ideengeber, Christoph, ein gemeinsamer Bekannter ist. Michael wollte mehr erfahren und telefonierte mit Christoph, der erzählte, dass die Masken vergriffen und keine weitere Auflage in Planung sei. Aber er könne die Vorlage gerne herausgeben zum Vervielfältigen. So nahm die Geschichte ihren Lauf. Sichert Euch jetzt Eure #DrostenUltras (powered by Carbolution) Maske, und lasst uns gemeinsam die Pandemie aus der Welt schaffen (und all die Covidioten, Aluhutträger und sogenannte Querdenker vor sich selber schützen)!

Carbolution verpackt seine Produkte für den Versand sicher, vorschriftsgemäß und umweltschonend. Unsere Pakete und Päckchen sind auf dem Versandweg großen Belastungen ausgesetzt. Da die meisten unserer Produkte in Glasfläschchen kommen, müssen sie gut verpackt und ausgepolstert sein, um diese Strapazen sicher zu überstehen. Handelt es sich um Gefahrgut, sind darüber hinaus strenge Vorschriften zu beachten, die z.B. die Verwendung von Zwischenverpackungen und Aufsaugmaterial vorschreiben. Beim Verpacken setzt Carbolution auf Recycling. Füllmaterial aus eingehenden Sendungen wird gesammelt und wiederverwendet, egal, ob es sich um Styroporchips, zerschnittene Styroporboxen oder Packpapier handelt. Sogar die Papierschnipsel aus unserem Aktenvernichter verwenden wir zum Auspolstern unserer Sendungen. Erst wenn all dieses Material aufgebraucht ist, setzen wir „frisches“ Füllmaterial ein. Dazu verwenden wir umweltschonendes Packpapier.

Solltet Ihr bei der Suche nach einer Chemikalie in unserem Standardsortiment einmal nicht auf Anhieb fündig geworden sein, heißt das noch lange nicht, dass Carbolution nichts für Euch tun kann! Denn im Rahmen des Carbolution Sourcings prüfen wir sehr gerne, ob wir das gesuchte Produkt trotzdem für Euch beschaffen können – und zwar genauso günstig und fast genauso schnell, wie Ihr das von unseren Katalogprodukten gewohnt seid. Und selbstverständlich ohne zusätzliche Kosten, denn diesen Service gibt es bei uns gratis. Ihr habt es vielleicht schon bemerkt. Nach einer erfolglosen Suche in unserem Webshop öffnet sich automatisch ein Formular, über das Ihr mit ganz wenigen Angaben innerhalb von ein paar Sekunden Eure Anfrage zum Carbolution Sourcing stellen könnt. Alternativ könnt Ihr Euch mit Eurer Anfrage natürlich auch telefonisch oder per Email an uns wenden. Nach Eingang der Anfrage stecken wir die Köpfe zusammen und melden uns spätestens am Folgetag mit einem Angebot oder, im schlimmsten Fall, mit der Info, dass wir das gesuchte Produkt nicht (konkurrenzfähig) anbieten können. Unser Anspruch ist, jedes Produkt, das irgendwo auf der Welt in einem Chemikalienlager steht, innerhalb von zwei Wochen bei Euch zu haben. Und das schaffen wir auch in der Regel! Dabei spielt es keine Rolle, ob das Produkt 10 ¤ oder 10.000 ¤ kostet. Habt kein schlechtes Gewissen, uns mit Anfragen zu überschwemmen, auch wenn Ihr denkt, wir könnten daran nichts verdienen. Denn selbst wenn wir im Einzelfall keinen großen Reibach machen, gibt uns jede einzelne Anfrage wertvolle Hinweise über Lücken in unserem Sortiment. Im Idealfall hab