Newslog

Carbolution war als Aussteller beim virtuellen Frühjahrssymposium des Jungchemikerforums der Gesellschaft Deutscher Chemiker vom 29.03. bis 01.04.. Dort haben wir ein Gewinnspiel angeboten, bei dem es ein iPad zu gewinnen gab. Wer dabei sein wollte, musste auf seinem Carbolution Block aus dem Goodiepäckchen beschreiben, was das Coolste an Carbolution ist und ein Bild davon bei Social Media posten. Was dann passiert ist, hat uns vollkommen vom Hocker gehauen, die Einsendungen waren der Hammer! Darunter waren sehr viele sehr kreative und witzige Posts und einige echte Kunstwerke. Vielen lieben Dank für jeden Einzelnen davon! Die Einsendungen bestätigen uns in dem, was wir lange wissen: Carbolution Kunden sind die besten Kunden!

Seit dem 01.04. verstärkt Julia das Carbolution-Team. Sie ist Kauffrau für Bürokommunikation und hat über zehn Jahre Erfahrung in dem Beruf. Bei uns wird sie die Büroorganisation übernehmen und insbesondere Michael als Assistentin zur Seite stehen. Der Pandemielage entsprechend versuchen wir, Julias Einarbeitung so kontaktarm wie möglich zu gestalten. Am Anfang war sie zwar zusammen mit Michael eine Woche im Betrieb für einen Carbolution-Grundkurs – selbstverständlich mit negativen Schnelltests und FFP2-Masken. Seitdem ist sie jedoch im Home Office, genau wie Christina, Sebastian und überwiegend Michael. Einen Laptop samt Zubehör hat Carbolution natürlich gestellt.

Ausgangssperren sind des Teufels. Das sagt gefühlt gerade jeder außer Karl Lauterbach. Aber Karl Lauterbach ist doch sonst ein schlauer Mensch. Ich stelle mir also die Frage: „Sag, mein Dokter, wie hältst Du’s mit der Ausgangssperre?“ Das Narrativ von der bösen Ausgangssperre sagt, dass man die Leute besser raus an die Luft lassen solle, anstatt sie drinnen einzusperren, denn drinnen passieren die Ansteckungen. Herrscht aber eine Ausgangssperre, kann ich es aber nur mit den Leuten in meinem Haushalt zu tun haben, denn um von meinem drinnen zu jemand anders nach drinnen zu kommen, um den anzustecken, müsste ich erstmal nach draußen. Und das geht ja nicht, wegen der Ausgangssperre. Wie man es auch dreht und wendet, Ausgangssperren schränken Mobilität ein, eingeschränkte Mobilität bedeutet weniger Kontakte, und weniger Kontakte machen weniger Corona. Eine nächtliche Ausgangssperre führt jedoch nur zu einer um etwa 10% eingeschränkten Mobilität, wie eine Auswertung von Mobilfunkdaten zeigt. Wenn wir uns anschauen, wie stark eine Ausgangssperre unsere Grundrechte einschränkt: Steht das in einem guten Kosten-Nutzen-Verhältnis? Machen wir einmal folgende Milchbrötchenrechnung. Angenommen zehn Unverbesserliche treffen sich zu einer Corona-Party. Wie viele Kontakte können theoretisch entstehen? Der erste trifft neun weitere, der zweite trifft den ersten nicht mehr, denn den hat er schon getroffen. Er trifft nur noch acht weitere. Der dritte trifft noch sieben, usw. In unserem Modell entstehen also 9+8+7+…+1=45 Kontakte. Bleibt nur ein einziger zu Hause, gibt es nur 8+7+6+5+…+1=36 Kontakte. Durch eine Einschränkung der Mobilität auf unserer fiktiven Corona-Party um 10% haben wir also die Kontakte, und damit auch den R-Wert um 20% gesenkt! Und so funktioniert das auch im Großen. Kleine Einschränkungen der Mobilität verhindern eine große Anzahl an Kontakten und senken damit den R-Wert deutlich. Bleibt die Frage: Was bringt die Ausgangssperre im Vergleich zu anderen Corona-Maßnahmen? Nicht viel, sagt ein Paper, das vor kurzem in Science erschienen ist. Demzufolge können Beschränkungen im privaten Bereich den R-Wert um bis zu 42% senken, in der Bildung um 38% und in Unternehmen um 27%. Ausgangssperren, die zusätzlich zu den oben genannten Maßnahmen getroffen werden, bringen lediglich einen zusätzlichen Effekt von höchstens 13%. Aber diese 13% können der Game Changer sein. Nämlich genau dann, wenn sie den R-Wert von >1 auf <1 drücken. Mit einer Ausgangssperre alleine wird man keinen Blumentopf gewinnen. Das wäre auch ziemlich idiotisch, die Leute zu Hause einzusperren und gleichzeitig Schulen und Geschäfte zu öffnen! Aber als wohldosierte Ergänzung zu einem Set von Maßnahmen – z.B. auf die Nachtstunden begrenzt – kann sie sehr sinnvoll sein, auch wenn sich nicht alle immer und zu 100% dran halten. Und was die Grundrechte angeht: Von all den Leuten, die sich jetzt auf Facebook ins Hemd machen, hab ich vor Corona keinen nach 21 Uhr auf der Straße gesehen!

Es gibt drei Dinge, an denen darf im Büro nicht gespart werden: am Computer, am Bürostuhl und am Kaffee. Und beim Kaffee sind wir besonders pingelig! Unsere Bohnen beziehen wir von der Reismühle Kaffeemanufaktur in der Pfalz. Dort gibt es Kaffee aus nachhaltigem Anbau von Plantagen auf der ganzen Welt, der in der Manufaktur schonend geröstet wird. Unser Favorit für Filterkaffee (im Betrieb) ist No 17 Brasil Yellow Bourbon. Beschreibung aus dem Reismühle Online-Shop: “Rarität aus der gelben Kaffeekirsche. Ein typisch weicher Brasilkaffee mit erstaunlich fein ausgeprägter Vanillenote, weicher Fülle, süßlich würziges Aroma.” Für den Vollautomaten (im Home Office) verwenden wir am liebsten No 18 Peru Tunki: „2010 von SCAA und Rainforest Alliance zum besten Kaffee der Welt gewählt. Er wird von den indigenen Quechua- und Aymara-Famerfamilien im Andendschungel, in der Nähe des Titicacasees kultiviert. Zur biologischen Vielfalt zählt der Schutz des Andenklippenvogels oder "Tunki". Die Kooperative CECOVASA garantiert den Farmern sozialgerechtes Einkommen. Typisches Kennzeichen: blumiges Aroma, ausgewogener voller Körper, schokoladiger Geschmack.“

Christoph Endres hatte die Idee, Achim Domma die Connections und der Layoutist das Design. So wurde irgendwann im Frühjahr 2020 die #DrostenUltras Maske geboren. Michael wurde auf die Masken aufmerksam, durfte eine größere Menge mit Carbolution sponsern und vertrieb sie über das Internet. Den Vertrieb stellte BARS Clothing & Apparel dann auf professionelle Beine. Wegen der unglaublichen Nachfrage konnten die Masken nicht mehr verschenkt werden, aber – und auch da wurde Soilidarität großgeschrieben – von jeder verkauften Maske gingen 5 ¤ an die #coronakuenstlerhilfe, insgesamt fast 10.000 ¤!

Zwischendurch hat Christoph auch ein paar Masken an die feinen Herren von ZSK geschickt. Die Berliner Punker hatten Christian Drosten mit ihrem Song „Ich habe besseres zu tun“ ein musikalisches Denkmal gesetzt. Und der Song schlug ein! So sehr, dass nun eine Single davon in der Ausstellung „Hits & Hymnen“ im Haus der Geschichte in Bonn ausgestellt wird. Und unter der Single hängt eine #DrostenUltras Maske! Deutsche Geschichte powered by Carbolution!

Am 24.03.2020 um 16 Uhr gibt Michael Insights ins Gründer-Nähkästchen bei der online Veranstaltungsreihe 'Start-up insights' des Gründer-Campus Saar. Nach einer kurzen Präsentation der Carbolution Geschichte von den Anfängen im Starterzentrum der Universität des Saarlandes bis zum Chemikalienvertrieb, der an keiner Uni mehr wegzudenken ist, wird es die Gelegenheit zum Austausch geben. Anmeldung unter gruendercampus-saar.de/start-up-insights-carbolution-chemicals-gmbh/.

Die aktuellen Lockerungen der Corona-Maßnahmen in Deutschland sollen durch vermehrtes Testen begleitet werden. Dabei setzen die Regierungen vor allem auf Antigen-Schnelltests. Diese sollen sowohl zur Privatanwendung zu Hause, als auch zur Anwendung durch Fachpersonal z.B. in Apotheken verfügbar sein. Carbolution hat schon vor einigen Wochen Antigen-Schnelltests eingekauft. Wir halten uns zwar sehr strikt an unsere Kontaktbeschränkungen, aber wenn es doch einmal erforderlich sein sollte, dass wir uns begegnen, dann sollten die Tests zum Einsatz kommen. Bisher haben wir sie allerdings nicht gebraucht. Aber Michael war neugierig. Obwohl unsere Tests zur Anwendung durch Fachpersonal vorgesehen sind, probierte er einen an sich selbst aus und machte interessante Erfahrungen.

Alle deutschen Universitäten mit Chemie- oder Pharmaziefakultät sind Carbolution-Kunden. Alle? Bis vor einigen Tagen war das geflunkert, denn es gab immer noch eine einzige Uni, an der wir uns lange die Zähne ausgebissen haben. Michael hat das sogar schon als Running Gag in seinen Präsentationen eingebaut. Erst ein vollgepacktes Slide mit allen Logos derjenigen Unis, die schon Carbolution-Kunden waren und dann eins mit einer einzigen Uni, die es bis dahin nicht war: die Uni Siegen. Vor einigen Tagen konnten wir mit den Siegenern jedoch auch die letzte deutsche Uni als Kunden gewinnen. Wir freuen uns riesig und heißen Euch herzlich willkommen in der Carbolution Familie!

Kinder spielen bei Carbolution immer eine Hauptrolle! Fast alle Teammitglieder haben zu Hause Kleinkinder zu betreuen, seit dem letzten Frühjahr auch vermehrt während der Arbeitszeit. So kommt es, dass in der täglichen Videokonferenz immer mindestens ein Kind in die Kamera winkt oder der Papa im Betrieb auch schonmal Hilfe beim Konfektionieren hat. Arbeitnehmer*innen die Möglichkeit zur Kinderbetreuung während der Arbeitszeit zu bieten ist keine Selbstverständlichkeit. Das erfordert Flexibilität und Vertrauen. Michael ist sehr glücklich darüber, seinem Team bei Carbolution diese Chance bieten zu können.

Ab sofort sind wir auch per WhatsApp zu erreichen. Wenn Ihr Anfragen, Wünsche oder Kommentare habt, oder wenn Ihr uns sonst was mitteilen wollt, könnt Ihr uns jetzt direkt vom Handy aus erreichen. Die Nummer kennt Ihr schon, denn das ist dieselbe, unter der Ihr uns auch telefonisch erreicht: +49 6894 16 88 100. Fügt uns am besten gleich zu Euren Kontakten hinzu, und schreibt mal was!

Gestern gab es einen Gedankenaustausch zwischen Michael und Frank Thomé, dem Hauptgeschäftsführer der IHK Saarland zu den Herausforderungen der Corona-Krise. Vergangene Woche kritisierte die IHK Saarland die Bund-Länder-Beschlüsse zur Verlängerung des Lockdowns scharf. Herr Thomé wird mit den Worten zitiert: „Wer Geduld fordert, muss auch echte Perspektiven aufzeigen! - schrittweise Öffnung auch bei Inzidenzwerten über 50 möglich“ Michael bezeichnete diese Forderung auf Social Media als einen Fehler. Verfrühte Lockerungen der Maßnahmen müssten wieder zurückgenommen werden, und die Durststrecke würde verlängert. Daraufhin sprach Herr Thomé die Einladung zur Diskussion aus. Im Gespräch ging es zunächst um die besondere Herausforderung des Saarlandes durch die angespannte Infektionslage im benachbarten Département Moselle. Um eine Grenzschließung zu vermeiden, wird es eine umfassende Testung von tausenden Grenzpendlern geben. Bei der Koordination spielt die IHK eine wesentliche Rolle. Bei einer Öffnungsstrategie sei es wichtig, auch auf die anderen Nachbarn zu schauen, so Thomé. In Luxemburg hat der Einzelhandel schon geöffnet, Rheinland-Pfalz bereitet die Öffnung vor. Angesichts des drohenden Einkaufstourismus sei es nicht sinnvoll, im Saarland eine andere Strategie zu wählen. Allerdings sollten die Lockerungen intelligent passieren, sodass sie mit möglichst wenig zusätzlichen Kontakten einhergehen. Die IHKen schlügen schon lange Click & Collect-Lösungen vor, bei denen Waren von zu Hause bestellt und nach Terminvereinbarung im Geschäft abgeholt werden können. Doch da passiere zu wenig. Michael gab zu bedenken, dass es solche Lösungen sehr wohl gibt, z.B. die App Fast-Dine eines saarländischen Start-Ups in der Gastronomiebranche. Allerdings bräuchte es eine wesentlich bessere Vernetzung der Akteure. Der Gesundheitsschutz, da waren sich die Gesprächspartner einig, muss über allem stehen – auch in all seiner Differenziertheit z.B. bei den Themen Bildung und Kultur. Wünschenswert für Herrn Thomé wäre ein klarer Öffnungspfad für seine Mitgliedsunternehmen anhand nachvollziehbarer Inzedenz-Korridore. Michael hält es für wichtig, dass die Lockerungen vorsichtig passieren und nicht von Bullshit-Bingo („effizientere Teststrategie“, „besseres Tracing“, etc.), sondern von konkreten Maßnahmen begleitet werden, um sie „R-Wert-neutral“ zu gestalten. Das Ziel der beiden ist dasselbe, sie wollen die Pandemie möglichst bald hinter sich lassen. Im Kern sind sie sich einig, die Meinungsverschiedenheiten entpuppten sich lediglich als Unterschiede in den Headlines. Und noch eins ist klar: Dieser wird nicht der letzte Gedankenaustausch gewesen sein!

2021 ändert sich bei Carbolution nix. Carbolution bleibt der fairste, flotteste und niceste Anbieter für Labor- und Forschungschemikalien im deutschsprachigen Raum. Fair bedeutet, bei uns kriegt ihr die günstigsten Preise, die Ihr finden könnt. Das gilt für die Produkte und Packungsgrößen im Shop natürlich genauso wie für Produkte, die wir vielleicht noch nicht haben oder größere Mengen, die Ihr vielleicht braucht, und für die wir Euch gerne ein Angebot machen. Daran ändern wir natürlich erstmal nix. Flott heißt, dass wir Bestellungen, die uns bis 15 Uhr erreichen, in der Regel noch am selben Tag versenden, sodass sie am nächsten Vormittag bei Euch zugestellt werden. Produkte, die wir nicht auf Lager haben, versuchen wir in der Regel innerhalb von einer bis zwei Wochen zu besorgen, und dasselbe gilt für Produkte aus Angeboten. Auch da ändern wir erstmal nix. Und nice? Das müsst ihr wissen. Wenn es nach uns geht, ändert sich auch daran erstmal nix.

Wer erfolgreich kommunizieren will, muss beim Gegenüber Eindruck hinterlassen. Aber wo liegt die Grenze zwischen positiv auffallen und sich zum Affen machen? Diese Frage ist nicht eindeutig zu beantworten, denn diese Grenze liegt bei jedem Adressaten anders. Was für die eine cool und witzig ist, ist für den anderen vielleicht schon weit übers Ziel hinaus. Es geht ohnehin nicht ums Auffallen um jeden Preis. Es gibt mindestens drei Währungen, die viel wichtiger sind beim Kommunizieren: Authentizität, Persönlichkeit und Kompetenz. Für die Wirkung von Kommunikation ist es nicht entscheidend, wie man aussieht, sondern wer man ist, und wie sehr man dazu steht!

Die Grafikerin und Illustratorin Michaela Reinhard kümmert sich nun im Carbolution Team um das Design. Schon seit der Entwicklung unseres aktuellen Corporate Designs 2018 arbeiten wir mit Michi zusammen. Von Ihr stammt das Logo, die Homepage, die Geschäftsausstattung, die Fotos, die Postkarten und viele weitere Kleinigkeiten. Michis Arbeit zeichnet aus, dass sie immer von Herzen kommt. Das Design, das sie für uns geschaffen hat, sollte von Anfang an mehr sein als ein flotter Schriftzug und eine knallige Farbe. Michis Anspruch war immer, das, was uns ausmacht, ins Visuelle zu übersetzen. Auf ihrer Homepage michaelareinard.de schreibt sie: „Es fasziniert mich, zusammen mit meinen Kunden in einen kreativen Prozess einzutreten und gemeinsam durch Bilder und Gestaltung Geschichten zu erzählen, um Eindrücke zu hinterlassen.“ Das beruht auf Gegenseitigkeit! Seit Anfang 2021 arbeitet Michi als freie Mitarbeiterin noch enger mit uns zusammen. Sie kümmert sich jetzt zusätzlich mit unserem Videomann Dirk und Michael um unsere Social Media Auftritte. Foto von Zippo Zimmermann

Carbolution Kunden spüren keine Auswirkungen des BREXIT. Wir haben einige Lieferanten in Großbritannien und beziehen einen Großteil unserer Produkte von dort. Als der BREXIT zum 01.01.2021 vollendet wurde und Großbritannien aus der Zollunion mit der EU ausschied, blieb das befürchtete Chaos für unseren Warenverkehr aus. Die ersten Pakete brauchten ein, zwei Tage länger am Zoll. Darauf haben wir uns mittlerweile eingestellt. Die Importformalitäten haben wir aus langjähriger Erfahrung mit Lieferanten in China oder den USA ohnehin im Griff. Die zusätzlichen Gebühren sind bei unserem Versandvolumen marginal, sodass wir sie selbst tragen können. Bei Carbolution ändert sich durch den Brexit also genau nichts, weder an den Lieferzeiten, noch an den Preisen.

Carbolution hat 9.000 ¤ Coronasoforthilfe aus dem Frühjahr 2020 zurückgegeben. Als im März die Unis geschlossen wurden, mussten wir davon ausgehen, dass uns ein großer Teil unseres Umsatzes wegbrechen würde. Um das zu kompensieren, haben wir z.B. als Auftragsabfüller gearbeitet, ein kürzeres Zahlungsziel gegen 2% Skonto eingeführt, das Finanzamt ist uns entgegengekommen, unser Vermieter ist uns entgegengekommen UND wir haben 9.000 ¤ Coronasoforthilfe beantragt. Denn eins wollten wir unter allen Umständen vermeiden: dass jemand aus dem Team in Kurzarbeit muss. Wir haben fest daran geglaubt, dass der Umsatz, der uns während des Lockdowns verlorengegangen ist, danach wiederkommen würde. Und genauso ist es passiert. Wir können auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2020 zurückblicken. Das bringt und in die Lage, die 9.000 ¤ Coronasoforthilfe zurückgeben zu können. Wir sind sehr glücklich und dankbar darüber, dass wir das Geld im Frühjahr bekommen haben. Deshalb sagen wir danke Saarländische Landesregierung und danke Deutsche Bundesregierung! Wenn wir einen Wunsch frei hätten, dann, dass dieses Geld jetzt denjenigen zugutekommt, die weniger Glück hatten als wir, und die es jetzt dringender brauchen.

Die aktuellen Lockdown-Maßnahmen in Deutschland entfalteten gerade ihre erste Wirkung, schon wurden Rufe nach Lockerungen laut. Kontaktbeschränkungen fallenzulassen, ohne die Inzedenz vollständig unter Kontrolle zu haben, würde aber unmittelbar zu einem erneuten Anstieg der Fallzahlen führen. Die Entbehrungen des Lockdowns wären umsonst gewesen. Bis eine Herdenimmunität aufgebaut ist, braucht es eine Strategie. Die bisherige Strategie der Bundesregierung, die Pandemie nur so weit einzugrenzen, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet wird, ist falsch. Gustav Heinemann sagte einmal: „Man erkennt den Wert einer Gesellschaft daran, wie sie mit den schwächsten ihrer Glieder verfährt.“ Die Schwächsten, das sind heute die vulnerablen Gruppen, aber auch diejenigen, die die Hauptlast der Lockdown-Maßnahmen zu tragen haben: Gastronomie, Einzelhandel, Frisör*innen, Schauspieler*innen, Schulkinder, etc.. Die gilt es zu schützen! Deshalb muss das Ziel sein, die Fallzahlen so weit wie möglich abzusenken und niedrig zu halten, um weitere Opfer und Einschnitte zu vermeiden. Eine solche Strategie wird im NoCovid-Aufruf beschrieben (https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2021-01/no-covid-strategie.pdf). Dieser Aufruf verdient unser aller Unterstützung!

Carbolution distanziert sich ausdrücklich von der Position des Verbands der Familienunternehmer und Jungen Unternehmer Saarland in der Pandemiebekämpfung, der die Verschärfung von Einschränkungen zur Eindämmung als „weltfremde Ideen“ brandmarkt. Nach der Meinung von Wolfgang Herges, Landesvorsitzender der Familienunternehmer, hält die Wirtschaft „seit Beginn der Krise mit funktionierenden Schutz- und Hygienekonzepten, Home-Office und Unterstützung für kinderbetreuende Beschäftigte den Laden am Laufen“. Er fordert: „Anstatt die Verantwortung für die hohen Infektionszahlen bei der Wirtschaft zu suchen, muss sich die Politik endlich von dem Überbietungswettbewerb an immer schärferen Maßnahmen für die Wirtschaft lösen.“ Tatsache ist jedoch, dass heute mit 14% nur etwa halb so viele Beschäftigte wie im Frühjahr 2020 im Home Office sind. Kantinen sind immer noch geöffnet. An dem Punkt haben wir Unternehmenslenker (und auch die öffentlichen Arbeitgeber) unsere Hausaufgaben nicht gemacht. Dass die aktuellen Infektionszahlen es bei Weitem nicht hergeben, irgendwelche Maßnahmen zu lockern, hat sehr wohl auch die Wirtschaft zu verantworten! Lassen Sie uns das erst einmal ändern, bevor wir neue Forderungen an die Politik stellen. Die Bekämpfung der Pandemie ist eine gemeinsame Kraftanstrengung. Die Blockadehaltung einzelner gesellschaftlicher Akteure, die vor allem auf den eigenen Vorteil bedacht sind, verkürzt den Lockdown nicht, sondern verlängert (und verschärft!) ihn. Weltfremd sind nicht die schmerzhaften Einschnitte, unter denen wir alle leiden. Weltfremd ist es, die Wissenschaft zu ignorieren und die Augen vor den Bedrohungen der Pandemie zu verschließen. Schändlich wird es, wenn uns unserer Verantwortung in der Lage verweigern.

Sechstausendachthundert Euro aus dem Verkauf der #DrostenUltras Masken gehen an die CoronaKuenstlerhilfe!!! Christoph Endres, Achim Domma und der Layoutist haben sie geboren, der Dokter Bauer hat sie ein bisschen bekannt gemacht, BARS Clothing & Apparel bringt sie unters Volk, und der Dirk Forster filmt uns dabei. Aber IHR kauft die Masken, und IHR macht den Spendentopf fett. Ich könnte nicht stolzer und dankbarer sein! Nun wollen wir auch die 10.000 Euro knacken. Kauft weiter, redet über die #DrostenUltras und teilt uns auf Social Media. Wir halten Euch auf dem Laufenden, wie es weitergeht!

Es ist mittlerweile Tradition, dass es am Ende des Jahres eine Carbolution Weihnachtskarte mit einem schönen Teamfoto gibt. Da wir unsere Kontaktbeschränkungen sehr ernst nehmen, haben wir in diesem Jahr darauf verzichtet, uns für ein Foto zu treffen. Stattdessen haben wir Wilma die Karte gestalten lassen. Es ist eine besondere Karte geworden. Im Frühjahr dieses Jahres wussten wir noch nicht, wo die Reise hingehen würde. Dass wir nun auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken können, hat mit Vielem zu tun. Aber ohne Euch, die Carbolution-Kunden, -Partner und -Freunde, wäre das nicht möglich gewesen. Und dafür möchten wir danke sagen! Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Michael und Lotte kommen jeden Tag zu Fuß aus dem benachbarten Rohrbach nach St. Ingbert an den Beckerturm. Die ca. 5 km lange Strecke, die die beiden bei Wind und Wetter gehen, führt vor allem durch den Wald. Während Lotte Eichhörnchen jagt oder mit anderen Hunden spielt, hört Michael Musik oder Podcasts. Dieser Spaziergang ist zum festen Bestandteil in Michaels und Lottes Tagesplanung geworden, den beide nicht mehr missen möchten. Besonders dann, wenn der Herbst sein schönstes Gesicht zeigt.

Michael versucht sich jetzt daran, seine Videos selbst zu drehen. Als absoluter Kameralaie hat er am Anfang ganz schön zu kämpfen. Aber wir versuchen, während der zweiten Welle auch die wenigen Kontakte wieder zu vermeiden, die wir zwischenzeitlich hatten. Und dazu gehört eben auch der Kontakt zu unserem Videomann Dirk. Dirk wird allerdings weiter die Videos schneiden, mit einem flotten Jazz zu unterlegen (eins seiner berüchtigtsten Markenzeichen) und den einen oder anderen Effekt einbauen. So schafft er es hoffentlich auch weiterhin, den Banausenkarren aus dem Dreck zu ziehen. Der erste Video Selbsttest kann sich jedenfalls schon ganz gut sehen (und hören) lassen!

Vor zehn Jahren ist Carbolution als ein-Mann-Firma im Starterzentrum der Universität des Saarlandes in Saarbrücken gestartet. Die Idee, Chemikalien in kleinen Mengen zu kleinen Preisen zu vertreiben, wurde von vielen belächelt. Doch jeder bei Carbolution, der Gründer, das Team, die Partner und die Förderer haben immer daran geglaubt. Wir hatten es vom ersten Tag an mit Weltkonzernen als Wettbewerber zu tun. Aber als Saarländer haben wir es in den Genen, uns gegen Größere durchzusetzen. Heute sind wir selbst eine Größe in der deutschsprachigen Laborlandschaft. Und wir können mit Fug und Recht behaupten: Yes We Chem! Um unser neues Motto in die Welt zu tragen, hat Michael ein kleines Video gemacht. Es ist einer Zeit entliehen, in der es noch gute Reden im US-Präsidentschaftswahlkampf gab. Darin die mit einem Augenzwinkern versehene Ankündigung, dass Carbolution noch einiges vor hat: „Together, we will begin the next great chapter in the chemical community‘s story, with three words that will ring from lab to lab, from scientist to scientist: Yes We Chem!“

Gefahrgut sind alle Stoffe, die beim Transport gefährlich sein können. Gefahrgut ist aber nicht gleich Gefahrstoff! Trockeneis z.B. ist von seinen Gefahrstoffeigenschaften her so unbedenklich, dass es in keinem hippen Cocktail fehlt. Beim Transport in geschlossenen Einheiten wie einem Transportfahrzeug oder einem Flugzeug gelten jedoch wegen der Erstickungsgefahr durch sublimiertes Kohlendioxid strenge Gefahrgutvorschriften. Für den Verkehrsträger Straße, den wir hauptsächlich nutzen, sind diese Regeln im Europäischen Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße, kurz ADR, zusammengefasst. Alle Betriebe, die am Transport von Gefahrgut beteiligt sind, müssen einen Gefahrgutbeauftragten benennen, der regelmäßig geschult wird und alle fünf Jahre eine Prüfung ablegen muss. Die Materie ist auch wirklich komplex! Habe ich es mit Gefahrgut in freigestellten oder begrenzten Mengen zu tun? Was muss ich beachten, wenn ich zwei Gefahrgüter im selben Paket versenden will? Welche UN-Kodierung muss der Karton haben, um kompatibel zu sein? Wie muss ich die Sendung kennzeichnen? Wir bei Carbolution kennen diese Regeln und versenden Gefahrgut vorschriftsmäßig und sicher.

Die #DrostenUltras Masken sind ab sofort gratis bei Carbolution erhältlich! Meldet Euch einfach, am besten über einen unserer Social Media Kanäle, und verwendet den Hashtag #DrostenUltras. Die Idee zur Maske stammt von Christoph Endres und wurde durch die Klima-Ultras-Aktion tschechischer Fußballfans mit Greta Thunberg inspiriert. Christoph fragte Achim Domma, ob der jemand wüsste, der die Maske designen könnte. Achim stellte den Kontakt zum Layoutisten her, und am nächsten Morgen waren die Druckvorlagen fertig. Als Strippenzieher finanzierte Achim auch die ersten kleinen Auflagen vor und sammelte Spenden. Michael kam über den Saarbrücker Kultur-Blogger Sascha Markus (Der Flaneur) mit #DrostenUltras in Kontakt - übrigens bei einem Termin mit Saschas Schreibtischnachbarin und Carbolution Designerin Michaela Reinhard, an dem es um Entwürfe für eine Carbolution-Maske ging. Schnell stellte sich heraus, dass der Ideengeber, Christoph, ein gemeinsamer Bekannter ist. Michael wollte mehr erfahren und telefonierte mit Christoph, der erzählte, dass die Masken vergriffen und keine weitere Auflage in Planung sei. Aber er könne die Vorlage gerne herausgeben zum Vervielfältigen. So nahm die Geschichte ihren Lauf. Sichert Euch jetzt Eure #DrostenUltras (powered by Carbolution) Maske, und lasst uns gemeinsam die Pandemie aus der Welt schaffen (und all die Covidioten, Aluhutträger und sogenannte Querdenker vor sich selber schützen)!

Carbolution verpackt seine Produkte für den Versand sicher, vorschriftsgemäß und umweltschonend. Unsere Pakete und Päckchen sind auf dem Versandweg großen Belastungen ausgesetzt. Da die meisten unserer Produkte in Glasfläschchen kommen, müssen sie gut verpackt und ausgepolstert sein, um diese Strapazen sicher zu überstehen. Handelt es sich um Gefahrgut, sind darüber hinaus strenge Vorschriften zu beachten, die z.B. die Verwendung von Zwischenverpackungen und Aufsaugmaterial vorschreiben. Beim Verpacken setzt Carbolution auf Recycling. Füllmaterial aus eingehenden Sendungen wird gesammelt und wiederverwendet, egal, ob es sich um Styroporchips, zerschnittene Styroporboxen oder Packpapier handelt. Sogar die Papierschnipsel aus unserem Aktenvernichter verwenden wir zum Auspolstern unserer Sendungen. Erst wenn all dieses Material aufgebraucht ist, setzen wir „frisches“ Füllmaterial ein. Dazu verwenden wir umweltschonendes Packpapier.

Solltet Ihr bei der Suche nach einer Chemikalie in unserem Standardsortiment einmal nicht auf Anhieb fündig geworden sein, heißt das noch lange nicht, dass Carbolution nichts für Euch tun kann! Denn im Rahmen des Carbolution Sourcings prüfen wir sehr gerne, ob wir das gesuchte Produkt trotzdem für Euch beschaffen können – und zwar genauso günstig und fast genauso schnell, wie Ihr das von unseren Katalogprodukten gewohnt seid. Und selbstverständlich ohne zusätzliche Kosten, denn diesen Service gibt es bei uns gratis. Ihr habt es vielleicht schon bemerkt. Nach einer erfolglosen Suche in unserem Webshop öffnet sich automatisch ein Formular, über das Ihr mit ganz wenigen Angaben innerhalb von ein paar Sekunden Eure Anfrage zum Carbolution Sourcing stellen könnt. Alternativ könnt Ihr Euch mit Eurer Anfrage natürlich auch telefonisch oder per Email an uns wenden. Nach Eingang der Anfrage stecken wir die Köpfe zusammen und melden uns spätestens am Folgetag mit einem Angebot oder, im schlimmsten Fall, mit der Info, dass wir das gesuchte Produkt nicht (konkurrenzfähig) anbieten können. Unser Anspruch ist, jedes Produkt, das irgendwo auf der Welt in einem Chemikalienlager steht, innerhalb von zwei Wochen bei Euch zu haben. Und das schaffen wir auch in der Regel! Dabei spielt es keine Rolle, ob das Produkt 10 ¤ oder 10.000 ¤ kostet. Habt kein schlechtes Gewissen, uns mit Anfragen zu überschwemmen, auch wenn Ihr denkt, wir könnten daran nichts verdienen. Denn selbst wenn wir im Einzelfall keinen großen Reibach machen, gibt uns jede einzelne Anfrage wertvolle Hinweise über Lücken in unserem Sortiment. Im Idealfall haben wir diese Lücke geschlossen, bis Ihr wieder danach sucht. Dann können wir Euch möglicherweise schon ab Lager beliefern.

Am 18.08.20 hat Markus Tressel, Mitglied des Deutschen Bundestages und Sprecher für Tourismuspolitik und ländliche Räume in der Grünen Bundestagsfraktion Carbolution im Rahmen seiner Sommertour einen Besuch abgestattet. Auch da: Dr. Jan Walter Schroeder, CEO des StartUps Sensovo GmbH, den Michael über sein Engagement beim Business Angels Netzwerk Saarland kennengelernt hat, und der einen Prototypen seines taktilen Navigationsgürtels vorstellte. Die Themen drehten sich um (Geschäfts-)Reisen und Besucherlenkung in Zeiten von Corona und die Zukunft der Mobilität. Am Ende lobte Markus Carbolution und Sensovo für ihre innovativen Geschäftsmodelle und ihren fortgeschrittenen Stand der Digitalisierung, durch die beide Unternehmen die Corona-Krise sogar als Chance nutzen konnten.

Die Geschäftsräume von Carbolution befinden sich im Innovationspark am Beckerturm auf dem Gelände der ehemaligen Becker Brauerei in St. Ingbert. Diese wurde im Jahre 1877 von den Brüdern Friedrich, Georg und Karl Becker gegründet und war eine der traditionsreichsten und wichtigsten saarländischen Brauereien, die ihr Bier in die ganze Welt exportierte. 1989 wurde die Becker Brauerei an Karlsberg aus dem benachbarten Homburg verkauft, 1997 wurde die Bierproduktion am Standort in St. Ingbert eingestellt. Becker Bier wird bei Karlsberg allerdings bis heute gebraut. Ende 1997 wurde auf dem Gelände der Innovationspark am Beckerturm gegründet, der aktuell auf 71.000 Quadratmetern weit über 100 Unternehmen aus den verschiedensten Branchen ein Zuhause bietet. Heute arbeiten hier mehr Leute als damals in der Becker-Ära. Und der Park wird laufend erweitert. Der Namensgeber des Parks ist das 42 Meter hohe ehemalige Sudhaus der Brauerei. Es wurde 1925-1927 nach Plänen des Regierungsbaumeisters Hans Herkommer aus Stuttgart im Stil des Neuen Bauens errichtet. Der Beckerturm steht unter Denkmalschutz und ist das markanteste Wahrzeichen St. Ingberts, das majestätisch über der Stadt thront und von fast überall zu sehen ist. Er ist Bestandteil des Stadtsignets und ziert selbstverständlich das Becker-Bier-Logo sowie das davon abgeleitete Logo des Innovationsparks. In unmittelbarer Nachbarschaft des Innovationsparks am Beckerturm befindet sich ein weiteres Wahrzeichen St. Ingberts, die Kirche St. Josef, eine katholische Pfarrkirche im neugotischen Stil. Diese wurde bei einem Großbrand 2007 schwer beschädigt, konnte allerdings bis 2011 wiederaufgebaut werden. 2019 fand dort das alljährlich am Heiligabend vom ZDF ausgestrahlte Festkonzert „Weihnachten mit dem Bundespräsidenten“ statt. Carbolution ist seit 2016 Teil des Innovationsparks am Beckerturm und Teil St. Ingberts. Der Standort zeichnet sich für uns vor allem durch seine hervorragende (IT-)Infrastruktur und das angenehme und unkomplizierte Verhältnis zum Parkmanagement unter Stefan Braun aus. Hier fühlen wir uns wohl, und hier sehen wir unsere Zukunft – auch nicht zuletzt wegen der guten Vergangenheit!

Bei relativ kleinen und jungen Unternehmen wird sehr genau hingeschaut, wenn es um die Produktqualität geht, insbesondere wenn die Produkte wie bei Carbolution aus Fernost kommen. Wir wissen sehr genau, dass wir das Vertrauen der Kund*in schon mit einem einzigen schlechten Produkt komplett verspielen können und die Kund*in im schlimmsten Fall verlieren. So wird aus einem einmaligen Ausrutscher schnell ein Riesenproblem. Deshalb haben wir uns bei Carbolution dazu entschlossen, mit dem Thema Reklamationen ganz offen umzugehen. Carbolution hat eine Reklamationsquote zwischen ein und zwei Promille. Verglichen mit den Quoten im Versandhandel insgesamt, die im zweistelligen Prozentbereich liegen, ist das sehr wenig. Nichtsdestotrotz ist jeder Fall für sich sehr ärgerlich, und wir werden tun, was wir können, um noch besser zu werden. Das oberste Gebot bei Carbolution ist Kulanz. Wir werden immer zuerst versuchen, ein problematisches Produkt umzutauschen, oder, wenn das nicht geht, das Produkt zurückzunehmen den Kaufpreis zu erstatten. Erst dann schauen wir, wo das Problem liegt und klären das mit unseren Lieferanten. Aber damit wir das tun können, müssen Sie sich melden! Wann immer Sie auch nur das leiseste Gefühl haben, dass mit einer Produktqualität etwas nicht stimmt, geben Sie uns Bescheid! Wesentlich besser als die Reklamationsquote ist übrigens unsere Quote für positives Feedback. Wir bekommen viele Nachrichten von Kund*innen, die uns mitteilen, was Ihnen an Carbolution besonders gut gefällt. Darüber freuen wir uns natürlich sehr! Und wir nehmen alle Ihre Rückmeldungen – die guten und die schlechten – als Grundlage für unsere Bemühungen, uns noch besser nach Ihren Bedürfnissen auszurichten.

Im zweiten Halbjahr 2020 gelten in Deutschland reduzierte Mehrwertsteuersätze. Auf Carbolution Produkte werden vom 01.07. bis 31.12.2020 nicht die üblichen 19%, sondern nur noch 16% aufgeschlagen. Für die Kunden im öffentlichen Bereich, die nicht vorsteuerabzugsberechtigt sind, bedeutet das eine echte Ersparnis! Diese Ersparnis reichen wir selbstverständlich vollständig an Sie weiter. In unserem Shop werden sie von der Umstellung nichts merken, denn dort sind nach wie vor Nettopreise ohne Mehrwertsteuer aufgeführt. Allerdings tritt am 01.07.2020 auch unsere neue Quartalspreisliste in Kraft. Durchschnittlich mussten wir unser Preisniveau ganz leicht um 0,15% im Vergleich zum Vorquartal anheben. Ein wesentlicher Grund dafür sind stark schwankende Rohstoffpreise z.B. bei den Edelmetallen, die uns den Einkauf verteuern. Bei über 95% aller Produkte ist der Preis jedoch unverändert geblieben, sodass sich die Mehrwertsteuersenkung 1:1 auf ihrer Rechnung bemerkbar machen wird. Und einige Carbolution-Produkte sind zum 01.07.2020 auch deutlich günstiger geworden. Wenn Sie Fragen zur Mehrwertsteuer oder den neuen Preisen haben, sprechen Sie uns gerne an!

Endlich konnten wir wieder eine Folge des Carbolution Vlogs produzieren! Dieses Mal unter freiem Himmel (in der Gustav-Clauss-Anlage in St. Ingbert), um uns nicht zu nahe zu kommen. Nach einer so langen Vlog-freien Zeit sollten wir einmal über die Sozialen Medien reden, denn über sie lief während der Kontaktsperre ein Großteil unserer Kommunikation. Carbolution ist auf YouTube, Instagram, Twitter und LinkedIn vertreten. Video ist ein Medium, das wir seit Anfang des Jahres vermehrt für unsere Kommunikation nutzen. Seitdem haben wir uns das Carbolution Videotagebuch, den Carbolution Vlog, die Carbolution #Corona Updates und die Carbolution #gemeinsamstark Gespräche einfallen lassen. Wir nutzen die Sozialen Medien, um uns transparent zu machen und zu zeigen, wie Carbolution tickt. Außerdem wollen wir unsere Kommunikation nicht als Einbahnstraße betreiben, sondern freuen uns über Feedback und Dialog. Also n utzen Sie die Kommentar- und Antwortfunktionen! Und vergessen Sie auch nicht, uns zu liken, zu folgen und zu abonnieren!

Jens Krück ist Profinetzwerker. Er verdient seine Brötchen an der Universität des Saarlandes als Abteilungsleiter Unternehmensgründungen der Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer (KWT) und als Geschäftsführer der Uni-eigenen Wissens- und Technologietransfer GmbH (WuT), die sich schwerpunktmäßig um Unternehmenskooperationen kümmert. Wir reden darüber, was Corona ganz konkret für die Saarländische StartUp-Szene bedeutet, wie sich einige Starter zusammentun und organisieren, um dem zu begegnen, und wie die KWT als Gründungsförderer helfen kann. Und schließlich geht es noch um einen alten Seehofer-Klassiker.

Alle Welt freut sich über die Lockerung der Corona-Maßnahmen seitens der Regierungen. Carbolution wird jedoch erstmal weiter im Krisenmodus bleiben. Das bedeutet, dass wir selbstverständlich wie gewohnt über Nacht liefern können und auch permanent erreichbar sind. Allerdings wird unser Standort auch weiterhin nur mit einer Person besetzt sein. Das vor allem zwei Gründe. Erstens werden drei von vier Teammitgliedern im Moment dringender zu Hause zur Betreuung ihrer Kinder gebraucht. Es ist großartig, dass wir das über flexible Arbeitszeiten im Homeoffice überhaupt möglich machen können! Zweitens wollen wir durch die Vermeidung der Kontakte untereinander vermeiden, dass im Fall einer Infektion eines Mitglieds das gesamte Team in Quarantäne muss. Denn das hätte fast unweigerlich die zeitweilige Schließung von Carbolution zur Folge, und die wollen und werden wir verhindern. Darauf können Sie sich verlassen!

Dieses Mal rede ich mit Josephine Ortleb, der Saarbrücker Gastronomin, die seit 2017 als direkt gewählte Abgeordnete für die SPD im Bundestag sitzt. Wir unterhalten uns darüber, wie das Abstandsgebot im Bundestag politische Entscheidungen erschwert, wie es wichtige Themen schaffen, trotz Coronakrise zur Geltung zu kommen, und wie Carbolution-Kunden in den Genuss von 10% Rabatt kommen können, wenn sie Josephines zweiten Vornamen kennen.

In dieser Folge vom 27.04.2020 rede ich mit Carolin Ackermann, Mitgründerin und Geschäftsführerin der SEAWATER Cubes GmbH aus Saarbrücken. SEAWATER ist ein StartUp, das eine Fischzuchtanlage in drei Schiffscontainern entwickelt hat und diese nun vermarktet. Wir sprechen vor allem um die beiden Geschäftsfelder, die stark von der Coronakrise betroffen sind. Die Gewinnung eines Pilotkunden ist wesentlich komplizierter geworden, und in der Direktvermarktung der gezüchteten Fische ist die wichtigste Kundengruppe, die Gastronomie, weggebrochen. Ihren Optimismus lässt sich Carolin trotzdem nicht nehmen.

In dieser Folge vom 17.04.2020 rede ich mit zwei Bundesvorstandsmitgliedern des JungChemikerForums (JCF), Emiel Dobbelaar von der TU Kaiserslautern und Tim Kröber vom Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) Berlin. Das JCF ist die Nachwuchsorganisation der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh). Es ist in 54 Regionalforen untergliedert. Wir unterhalten uns darüber, was die Absage von Präsenzveranstaltungen, insbesondere des Frühjahrssymposiums in Köln, für das JCF bedeutet, und wie es die Organisation geschafft hat, ihr Angebot auf digitale Veranstaltungen umzustellen.

Die Coronakrise stellt Unternehmen, Institute, Organisationen und viele weitere Akteure aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens vor Herausforderungen, die noch vor wenigen Wochen unvorstellbar waren. Durch die Krise zu kommen erfordert von allen Beteiligten aufopferungsvollen Einsatz und setzt eine ungeheure Kreativität frei. Jede Herausforderung ist individuell, und trotzdem hilft es, die Geschichten anderer zu hören: Welche Strategie verfolgen sie? Welche Krisenhacks wenden sie an? Wie halten sie sich über Wasser? Die Carbolution #gemeinsamstark Gespräche sollen diesen Erfahrungen eine Plattform bieten. Sie sollen unterstützen und inspirieren, den eigenen Weg aus der Krise hinaus zu finden. In dieser ersten Folge vom 08.04.2020 rede ich mit zwei der vier Gründer und Geschäftsführer der Belyntic GmbH, Oliver Reimann und Dominik Sarma. Belyntic ist ein StartUp aus Berlin und hat eine Technologie zur effizienten Reinigung von Peptiden entwickelt. Oliver und Dominik erzählen aus ihren Homeoffices, was ihre Technologie ganz konkret zur Forschung an einem Covid-19-Impfstoff beitragen kann, welche Schutzmaßnahmen für ihr Team sie eingeleitet haben, und wie Videokonferenzen aus Homeoffices uns alle ein wenig gleicher machen. Links zu Belyntic: belyntic.com twitter.com/belyntic www.linkedin.com/company/belyntic/ www.youtube.com/channel/UCsQxeOlVamv6oOBX4yiRLIg

Wir haben uns sehr gut in unseren Corona-Krisenmodus eingegroovt. Bestellungen, die uns bis 15 Uhr erreichen, sind nach wie vor im Lauf des nächsten Vormittags beim Kunden. Ganz leichte Verzögerungen gibt es beim Wareneingang. Wegen der Einschränkungen im internationalen Luftverkehr dauert es manchmal ein, zwei Tage länger, bis Ware bei uns eintrifft. Trotzdem gibt es keinen Grund zum Hamstern. Es gibt keinen Chemikalienengpass, Carbolution wird als Online-Shop nicht von Schließungsmaßnahmen betroffen sein, und unsere Krisenkasse ist gut gefüllt. Wir werden bis zum Ende der Krise und weit darüber hinaus in der gewohnten Weise für Sie da sein! An dieser Stelle versorgen wir Sie regelmäßig mit aktuellen Informationen zur Corona-Lage.

Wilma ist gerade 6 geworden. Ihr Papa ist Chef bei Carbolution, und vielleicht will sie das auch mal werden. Klar, dass man sich da seine Gedanken macht, wie das in der Firma läuft. Wilma erklärt das Carbolution Geschäftsmodell glasklar in zwei Sätzen und freut sich, dass ihr Papa trotz Firma täglich Zeit für sie hat. Vor allem jetzt, wo die KiTa zu ist. Man merkt es sofort, mit Videos kennt sich Wilma aus. Sie darf ja auch hin und wieder am Tablet der Großen welche schauen und spielt sehr gerne Influencer. Ein Video von Dirk Forster.

Bei Carbolution läuft zur Zeit alles reibungslos. Obwohl wir in der vergangenen Woche in den Corona-Krisenmodus geschaltet haben, ist aktuell nicht mit längeren Lieferzeiten zu rechnen, und wir sind wie gewohnt für Sie erreichbar. Unser Standort in St. Ingbert ist zurzeit nur mit einer Person besetzt, der Rest des Teams arbeitet im Homeoffice. Gestern hatten wir unsere erste Teambesprechung per online Videokonferenz. Von Kurzarbeit wollen wir möglichst keinen Gebrauch machen. Stattdessen wollen wir mit dem ganzen Team dran arbeiten, unser Sortiment zu erweitern, um gestärkt aus der Krise hervorgehen zu können. Wir werden Sie an dieser Stelle regelmäßig mit aktuellen Informationen zur Corona-Lage versorgen.

Die aktuelle Situation erfordert es, dass soziale Kontakte auf ein Minimum reduziert werden, um die Verbreitung des Corona-Virus zu minimieren und den Anstieg der Infiziertenzahl zu verlangsamen. Carbolution zieht daraus nun wie angekündigt die Konsequenz, den Betrieb nur noch mit einer Person zu besetzen. Das wird von morgens bis zum frühen Nachmittag Rosa sein, dann wird Michael übernehmen, um zu gewährleisten, dass der Standort ganztägig für Warenlieferungen besetzt ist. Der Rest des Teams arbeitet im Homeoffice. Darüber hinaus haben wir uns zu einigen wirtschaftliche Maßnahmen entschlossen. Man muss kein Prophet sein um vorherzusagen, dass wir in den kommenden Wochen einen Großteil unseres Umsatzes verlieren werden Zwar gehen wir davon aus, dass dieser Verlust nach der Normalisierung der Lage zumindest teilweise wieder kompensiert wird, aber bis dahin wird unsere Liq