Newslog

Die chemische Industrie hat mit einem sehr schlechten Ruf zu kämpfen. Dabei sind ihre Produkte in aller Regel BIO, vegan und frei von genmodifizierten Organismen. Die menschgemachte Chemie kann da liefern, wo die Natur an ihre Grenzen stößt, etwa bei der Produktion von Aromastoffen, die in der Natur nicht in ausreichender Menge gewonnen werden können oder von Medikamenten, deren Wirkstoffe aus seltenen Organismen stammen. Trotzdem ist die Natur mit ihren über Jahrmillionen optimierten chemischen Reaktionen das Vorbild. Chemie ist der Schlüssel zum Leben. Chemisch gesehen ist z.B. das SARS-Cov2-Virus nichts weiter als ein Molekülklumpen. Man hat jedoch gesehen, was dieser Molekülklumpen anrichten konnte. Auch höher entwickelte Lebewesen bestehen aus Molekülen. Man kann Leben erklären als Wechselwirkung zwischen seinen hoch spezialisierten chemischen Bausteinen. Chemie ist auch der Schlüssel zu Energie. Durch das Verbrennen fossiler Energieträger setzen wir die Energie frei, die die Natur vor Millionen von Jahren über Fotosynthese darin gespeichert hat. Durch die Chemie sind wir nun in der Lage, Sonnen- oder Windenergie z.B. in Akkus, Wasserstoff oder synthetischen Kraftstoffen zu speichern, um sie einer Nutzung zuzuführen. Michael auf der Make-IT Machermesse am 14.05.2022 in Saarbrücken im Video.

Ab sofort geben wir eine 24h Liefergarantie auf alle lagerhaltigen Produkte deutschlandweit! Bestellt Ihr bis 12 Uhr, werden Eure Chemikalien bis zum nächsten Morgen bei Euch sein – garantiert! Bisher war es so, dass wir versucht haben, alle Order vor 15 Uhr noch am selben Tag abzufertigen. In der Regel hat das auch geklappt. In der letzten Zeit haben wir es aber wegen hohen Aufkommens leider immer öfter nicht geschafft. Deshalb haben wir uns entschlossen, den Annahmeschluss von 15 auf 12 Uhr vorzuziehen, dafür aber das Versprechen-unter-Vorbehalt durch eine Garantie zu ersetzen. Und wenn es die Zeit zulässt, dann werden wir darüberhinaus natürlich weiterhin versuchen, so viele Bestellungen wie möglich noch am selben Tag fertig zu haben - auch wenn sie nach 12 Uhr kommen. Macht ja nix, wenn’s schnell geht, oder?

Die saarländische Gründungsszene kommt einfach nicht vom Fleck. Nun hat Ministerpräsident Tobias Hans im Wahlkampf versprochen, HiTech Gründungen zu unterstützen. Dazu will er 15 Mio. Euro öffentliche Gelder in ein Förderprogramm stecken, den SaarTech Cycle. In der IHK sprach er Anfang des Monats davon, die HiTech Gründungen seien deshalb so wichtig, weil sie Arbeitsplätze schüfen. Als Beispiele erwähnte er IDS Scheer (die es seit 2015 nicht mehr gibt) mit 250 Arbeitsplätzen und Inexio (die ich als Netzanbieter eher nicht in die HiTech Schublade getan hätte) ohne Nennung einer Zahl. Doch die Gründungsszene an der Saar ist sehr viel bunter - und sie schafft sehr viel mehr Arbeitsplätze. Pro Jahr finden hier an die 2.500 Existenzgründungen im Haupterwerb und über 3.000 Nebenerwerbsgründungen statt. In den Genuss einer SaarTech Cycle Förderung kommen davon vielleicht fünf. Lass es auch zehn sein. Der Rest sieht von den erwähnten 15 Mio. nichts. Ich fordere deshalb, die Gründungsförderung weniger stark auf HiTech auszurichten und Bereiche wie Kreativwirtschaft, Handwerk, Handel, Gastgewerbe, Social Entrepreneurship sowie Unternehmensnachfolgen wieder stärker in den Fokus zu nehmen. Insbesondere, weil einige dieser Sparten gewaltig an der Corona-Pandemie zu leiden hatten und dringend eine Wiederbelebung bräuchten. Das kürzlich eingeführte Starter Stipendium Saar ist ein Schritt in die richtige Richtung. Aber ein Schritt reicht nicht. Außerdem macht Geld alleine auch nicht glücklich. Eine der größten Baustellen der saarländischen Gründungsförderung sind die vielen Köche, die oft den Brei verderben, weil sie gegen- statt miteinander agieren. Wenn Tobias Hans vorschlägt, alle Förderaktivitäten in der Staatskanzlei zu bündeln, ist das also prinzipiell zu begrüßen. Ob das unter dem Hausherrn gut aufgehoben ist, bezweifle ich jedoch. Als großer Kenner dessen, was sich in der Gründungsszene unterhalb der Ebene der Leuchttürme und Einhörner abspielt, ist der nämlich nie aufgefallen. Doch es ist nicht nur die allzu starke Fokussierung auf die Créme de la Crème der Gründungen. Der SaarTech Cycle hat in meinen Augen noch ein weiteres Problem: sein Geschmäckle. Das Programm ist so gestrickt, dass sich auch Wagniskapitalgesellschaften an den Finanzierungen beteiligen können und sollen. Die öffentlichen Millionen dienen also auch zum Hebeln privater Renditen, sodass nicht nur die StartUps gefördert werden, sondern auch die Finanzwirtschaft einen guten Schub mitbekommt. Aus Steuermitteln übrigens, die ursprünglich einmal für die Bewältigung der Corona-Pandemie im Saarland bewilligt wurden. Dass diese Wertschöpfung dann nicht mehr diesseits der Landesgrenzen stattfindet, sei hier nur am Rande erwähnt. Keine Frage, ein Gründungsland braucht Wagniskapital, auch von außen. Aber wenn ich sehe, dass der Bevollmächtigte für Innovation und Strategie des Saarlandes, Ammar Alkassar, der den SaarTech Cycle verantwortet, nebenbei als Berater für eine private Wagniskapitalgesellschaft fungiert, die an dem bereitgestellten Sümmchen direkt verdienen kann, wenn ich in der Zeitung lese, dass der Co-Geschäftsführer der Technologietransfergesellschaft an der Saar-Uni und Geschäftsführer des dortigen IT Inkubators, Ralf Zastrau, sich persönlich an Unternehmen beteiligt, die er zuvor mit öffentlichen Mitteln gefördert hat, wenn ich sehe, dass gleichzeitig der oberste Dienstherr der beiden, unser Landesvater, auf dem IHK Panel den Namen der landeseigenen, öffentlichen Wagnisfinanzierungsgesellschaft SWG nicht zusammenbekommt, wenn ich höre, dass Insider von einer Amigo-Bande sprechen, die hinter der Idee des SaarTech Cycles stünde, wenn ich rekapituliere, aus welcher Richtung die persönlichen Anfeindungen nach meiner ersten Kritik daran kamen, und wie krass sie waren, und wenn ich mich dann frage, warum das Business Angels Netzwerk Saarland, das seit über zwanzig Jahren die saarländische StartUp Szene erfolgreich unterstützt, wie viele andere Förderinitiativen in der Konzeptionierung völlig übergangen wurde, dann möchte ich bezweifeln, dass es im Kern des SaarTech Cycles wirklich um das Land und seine Gründer:innen geht.

Michael hat seine Wahlentscheidung für die saarländische Landtagswahl am 27.03.2022 noch nicht getroffen. Es gibt für alle Parteien gute Gründe, sie nicht zu wählen. Trotzdem wird Michael seine Stimme für diejenige demokratische Partei abgeben, die für ihn das geringste Übel darstellt. Denn eins ist klar: Michaels Stimme wird eine Stimme gegen rechts sein!

Die Spritpreisbremse von Tobias Hans würde 33,5 Mrd. Euro pro Jahr kosten, wie Michael im Brötchenfrage Video vorrechnet. Die Bürger:innen pro Liter Kraftstoff zu entlasten, würde bedeuten, dass SUVs stärker profitieren als Kleinwagen. Das ist nicht nur ökologisch Unsinn. Die Gegenfinanzierung dieses Vorhabens kann auch nur ungerecht sein, denn die Steuerzahler:innen würden dazu unabhängig von ihrem Kraftstoffverbrauch beitragen. Es sei denn, man finanzierte die Spritpreisbremse über einen Aufschlag zum Spritpreis... Worüber man sich allenfalls Gedanken machen müsste, ist eine Energiekostenpauschale für Geringverdiener, wenn die Gefahr besteht, unter das Existenzminimum zu rutschen. Und wenn schon zur Debatte steht, viel Geld auszugeben, um etwas zu bewegen: Mit nur 13,3 Mrd. Euro pro Jahr könnte man den kompletten ÖPNV in Deutschland gratis machen.

Vielleicht habt Ihr schon mitbekommen, dass wir mit Michaela Reinhard neue Teamfotos für die Homepage (und unsere Email-Signaturen) gemacht haben: www.carbolution.de/shop_content.php?coID=11 Natürlich wollen wir Euch das Making-Of von Dirk Forster nicht vorenthalten.

Das Business Angels Netzwerk Saarland (#BANS) ist ein Netzwerk von Mentoren und Investoren, das die saarländische Gründer:innenszene unterstützt und seine Geschäftsstelle in der IHK Saarland hat. Als Michael vor zwölf Jahren an den Vorbereitungen zur Gründung von Carbolution war, genoss er selbst ein Mentoring durch das BANS. Die Angels coachten Michael vor allem bei der Erarbeitung des Business Plans, der am Ende beim überregionalen 1,2,3,GO-Businessplan-Wettbewerb mit einem Preis ausgezeichnet wurde. Das Beste: dieses Coaching war für Michael komplett gratis und ohne Verpflichtung, denn das Engagement der Coaches war und ist ehrenamtlich. Michael sagte schon ganz früh, dass er die Unterstützung, die er erfahren hat, zurückgeben und sich selbst im Netzwerk engagieren wolle, wenn er erstmal ein paar eigene unternehmerische Erfahrungen gesammelt hat. Seit 2018 ist er nun im Netzwerk aktiv und hat Projekte wie Histaminikus, Fastlane oder aktuell die Plastikfabrik betreut. Jetzt ist Michael gemeinsam mit Anne Kaufmann und Holger Maaß in den Vorstand des BANS gewählt worden. Dort möchte er sich besonders dafür einsetzen, dass die Finanzierungsmöglichkeiten des Netzwerks gestärkt werden und das BANS seine Position als unverzichtbarer Bestandteil der saarländischen Gründerszene weiter ausbaut.

Silvia ist die Neue im Carbolution Team. Sie ist seit Januar dabei und kümmert sich als Leiterin des Bereichs Sales darum, dass Bestellungen am nächsten Tag pünktlich, sicher und fehlerfrei zugestellt werden. Die promovierte Chemikerin und Wahlsaarländerin hat bereits einige Stationen in Forschung und Entwicklung der chemischen Industrie hinter sich. Als Mutter eines kleinen Kindes freut sie sich besonders über unsere flexiblen Arbeitsbedingungen in Teilzeit. Innerhalb des Teams hat sie direkt durch ihre unglaublichen Backkünste von sich reden gemacht. Aber auch sonst stimmt die Chemie!

Vor ziemlich genau einem Jahr hat Euch Michael im Video berichtet, wie wir wirtschaftlich durch das erste #Corona Jahr gekommen sind. Als die Universitäten schließen mussten, haben wir mit dem Schlimmsten gerechnet. Wir haben jedoch direkt hart gegengesteuert und das Jahr dann so gut abgeschlossen, dass wir die Corona-Soforthilfe, die wir im Frühjahr bekamen, wieder zurückgeben konnten. Das zweite Coronajahr verlief für uns wesentlich ruhiger - und erfolgreicher! Mit Julia und Felix ist unser Team gewachsen. Auch wenn wir nach wie vor im Krisenmodus sind, von substanziellen Einschränkungen durch die Pandemie oder Rohstoffknappheit sind wir weitestgehend verschont geblieben. So können wir für 2021 auf das beste Ergebnis unserer Geschichte zurückblicken. Mittlerweile sind wir mit Silvia noch eine mehr. In 2022 werden wir wieder mehr unterwegs sein können, um die Werbetrommel zu rühren. Auch unsere Aktivitäten im Netz werden wir intensivieren. Außerdem werden wir unser Produktsortiment weiter ausbauen. An Investitionen steht ein neuer Online-Shop an, der uns durch bessere Integration in unsere Warenwirtschaft viel unnötige Arbeit abnehmen wird. Und das Ziel ist natürlich klar: Euch nächstes Jahr wieder einen Rekord verkünden zu können!

Am vergangenen Dienstag haben der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans und der Bevollmächtigte für Innovation und Strategie, Ammar Alkassar, eine KPMG Studie vorgestellt, die mit dem SaarTech-Cycle ein millionenschweres Konzept zur Förderung saarländischer StartUps erarbeitet hat. Kernelemente des SaarTech-Cycles sollen ein 25 Millionen Euro Risikokapitalfonds und ein Mentoring-Programm sein. Finanziert werden soll das Ganze zum größten Teil aus einem Sondervermögen, das zur Bewältigung der Corona-Pandemie eingerichtet wurde. Im Saarland gibt es schon heute eine sehr vitale StartUp Szene mit einem großen Angebot an Unterstützung, für das sich auch viele Menschen ehrenamtlich engagieren. Zu diesen zählt auch Michael, denn er ist als Coach und Mentor im Business Angels Netzwerk Saarland (BANS) sehr aktiv. Das komplette Unterstützungsangebot, institutionell und ehrenamtlich, ist unter dem Dach der Saarland Offensive für Gründung (SOG) organisiert, einem sehr gut eingespielten Netzwerk unter Federführung des Wirtschaftsministeriums, das die komplette Kompetenz der Gründungsförderung hierzulande bündelt. Von der SOG hat auch Carbolution schon in der Gründungsphase stark profitiert. Jedoch war offenbar niemand aus dem Netzwerk in die Erarbeitung des neuen Konzepts involviert! Michael wurde nicht gefragt, das BANS wurde nicht gefragt, und sogar von den Kammern hört man, dass sie nicht eingebunden gewesen seien. Wie kommt die KPMG dann zu ihren Ergebnissen? Sind die Erfahrungen, die bisher im Land gemacht wurden, nicht interessant? Warum soll eine Doppelstruktur geschaffen werden (unter Federführung der Staatskanzlei)? Traut man der SOG nichts mehr zu? Will man sich möglicherweise aus wahltaktischen Gründen gegenüber dem von der Gegenkandidatin geführten Wirtschaftsministerium profilieren? Die Gründerförderer engagieren sich seit Jahren und Jahrzehnten mit Herz und Seele für die saarländische Gründer:innenszene. Herr Hans und Herr Alkassar, mit der Ankündigung des SaarTech-Cycles haben Sie sie überrumpelt und vor den Kopf gestoßen. Wenn Ihnen an der Verbesserung der saarländischen Gründer:innenlandschaft gelegen ist, nehmen Sie die Doppelstrukturen zurück und erarbeiten ein ganzheitliches Konzept, das auf dem bisherigen aufbaut, anstatt es zu ignorieren. Und sprechen Sie nicht nur mit internationalen Beratungsunternehmen, sondern auch mal mit den Menschen vor Ort, die sich in der saarländischen Gründer:innenszene auskennen.

Auch in diesem Jahr hat es uns die Corona-Pandemie nicht erlaubt, ein schönes Teamfoto für unsere Weihnachtskarten zu machen. Deshalb haben wir uns kurzerhand in einem unserer täglichen online Teammeetings ein bisschen in Szene geschmissen. Hier ein kleines Making Of Video, mit dem wir uns auch hier für ein erfolgreiches Jahr 2021 bedanken möchten. Fröhliche Weihnachten und ein frohes neues Jahr!

"Er wird doch nicht krank sein, der Dokter", mögen manche sagen, die auf Social Media schon lange nichts mehr zum Thema #Corona gelesen haben. Keine Sorge, der Dokter erfreut sich bester Gesundheit. Und er postet auch seit geraumer Zeit wieder täglich Corona News, die sonst eher unter dem Radar bleiben und natürlich seinen Senf zur aktuellen Lage. Diese Posts konzentrieren sich aber auf Twitter und Facebook. Wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt, folgt bzw. abonniert den Dokter Bauer unter twitter.com/Carbolution und facebook.com/DokterBauer. Weitere, sehr ausführliche dokterliche Meinungsäußerungen zu allen möglichen Themen gibt es jeden Dienstag im Podcast König*in von Deutschland – die links-grün-liberal versiffte Wochenschau im Gespräch mit Tine Sattler. In der aktuellen Folge zu Gast: der klinische Pharmazeut und Corona Modellierer Thorsten Lehr von der Universität des Saarlandes. Hört gerne mal rein unter koenig-in.de. Und… Psst, Geheimtipp!! Wenn dem Dokter etwas so richtig auf die Nerven geht, dann dreht er auch schonmal ein Video. Wer keins dieser Pöbelvideos verpassen will, der sollte einmal darüber nachdenken, den Carbolution YouTube-Kanal zu abonnieren unter youtube.com/channel/UCp5T9vFTg5zW9BXRDZlYPyg!

Es sind jetzt über 100.000 Tote in Deutschland. Viele von ihnen und die meisten derer, die noch kommen, hätte es nicht gegeben, wenn mehr Menschen gegen das Corona-Virus geimpft wären. Michael rechnet im Video vor, dass die Impfung trotz vieler Impfdurchbrüche mit 70% gegen Infektion und mit 90% gegen Aufnahme auf eine Intensivstation schützt. Bei jungen Menschen sind die Zahlen noch viel größer, und der Schutz gegen ITS-Aufnahme bleibt auch in den Monaten nach der Impfung bestehen. Bitte lasst Euch impfen, und überzeugt auch die Unüberzeugten in Eurem Umfeld. Denn die Impfungen sind höchst effizient! Teilt das Video gerne unter dem Hashtag #90gegenITS.

Da haben wir den Klimawende-Salat! Eine Tankfüllung für unser geliebtes Fahrzeug ist gerade so teuer wie nie! 1,73 Euro knöpfen die uns für einen Liter Superbenzin ab! Aber wodurch sind die Preise so gestiegen? Welchen Beitrag leisten Energiesteuer (früher: Ökosteuer) und CO2-Preis zu diesem Anstieg? Michael hat den Kraftstoffpreis einmal aufgedröselt und sich angeschaut, was den Sprit wie teuer macht. Das Ergebnis wird manche überraschen!

Die Welt schreibt „Laut RKI sind in Deutschland gut 80 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft“. Das stimmt nicht! Das RKI hat zwar eingeräumt, die Impfquote bisher zu niedrig angesetzt zu haben. Und auch die Zahl 80% kommt in der Richtigstellung vor, sie bezieht sich allerdings nur auf die erwachsene Bevölkerung. Bezogen auf die gesamte Bevölkerung ist die tatsächliche Impfquote niedriger. Aber wie niedrig? Michael rechnet das in einer Milchbrötchenrechnung aus und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis.

Die Industrie und Handelskammer Saarland (IHK) macht einen fantastischen Job, sich um die Anliegen der Saarwirtschaft zu kümmern und diese auch gegenüber der Politik zu vertreten. Wo der Schuh drückt, das erfährt der Hauptgeschäftsführer der IHK Frank Thomé gerne aus erster Hand in vielen direkten Gesprächen mit Akteuren der saarländischen Wirtschaft. Zum wiederholten Male ist Michael nun einer Einladung Thomés gefolgt. Das Gespräch drehte sich zunächst um die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen des Landes, insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie. Dann ging es um die Gründerlandschaft im Saarland, die Michael als ehrenamtlicher Coach im Business Angels Netzwerk Saarland (BANS) sehr gut kennt. Und schließlich interessierte sich Frank Thomé natürlich auch für die aktuelle Entwicklung bei Carbolution.

Fairness haben wir uns bei Carbolution auf die Fahnen geschrieben, und zwar ganz groß. Im Verhältnis mit Kunden und Partnern, aber auch innerhalb des Teams sind für uns Ehrlichkeit, Transparenz und Wertschätzung eherne Grundsätze. Aber wie geht das zusammen, wenn man seine Waren in Fernost bezieht, wo die Lieferketten alles andere als transparent sind? Gibt es Fair Trade mit China? Die Antwort gibt Michael im Video.

Jeden Tag um 11 trifft sich das Carbolution Team zum virtuellen Teammeeting per Videokonferenz. Bei uns spielt das Home Office nach wie vor eine herausragende Rolle. Von fünf Teammitgliedern arbeiten vier in der Regel zu Hause, und zwar auf Vertrauensarbeitszeit. Was wir während des ersten Corona-Lockdowns begonnen haben, führen wir bis heute fort. Das gibt uns Flexibilität in der Tagesplanung und nicht zuletzt bei der Kinderbetreuung. Der einzige fixe Tagesordnungspunkt, der täglich bei uns allen auf der Agenda steht, ist unser Teammeeting um 11 Uhr. Dann treffen wir uns per Videokonferenz, um zu besprechen, was aktuell anliegt und uns im Team abzustimmen. Dafür nehmen wir uns zwischen 30 und 60 Minuten Zeit. Diese ausgedehnte Gelegenheit zum allgemeinen Austausch hat sich bei uns als wesentlich effektiver erwiesen als die Nutzung von Text- oder Videochat bei Bedarf. Durch unser tägliches Meeting bleibt jeder jederzeit auf dem Laufenden. Und es fühlt sich auch wieder wesentlich mehr nach Team an, wenn auch zwischen uns noch das Internet ist.

Seit Anfang 2021 macht sich die Bekämpfung des Klimawandels auch an dem Zapfsäulen bemerkbar. Seitdem müssen Autofahrer:innen 7-8 Cent mehr für einen Liter Sprit zahlen. Auf das Jahr gerechnet ist das ein gutes Sümmchen. Markus Söder sieht schon unseren Wohlstand in Gefahr. Aber was kostet es, wenn wir den Klimawandel nicht bekämpfen? Dokter Bauer rechnet vor, wie hoch die Spritpreise steigen müssten, um die Zerstörung durch die Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz zu bezahlen.

Über die letzten drei Jahre haben sich die Preise für Übergangsmetallkatalysatoren teilweise verdreifacht. Damit folgen sie der Preisentwicklung von Edelmetallen im Allgemeinen. Dass diese in vielen Bereichen so wertvollen Rohstoffe eine solche Preisrallye hingelegt haben, hat viele Gründe. Welche das sind, und was sie für Auswirkungen haben, erkläre ich im Video am Beispiel des Palladiums.

Michael steht in der vierten Folge 'How to Get Chemicals Online (Fast)' des 'Alles Chlor!' Podcasts des Jungchemikerforums der Gesellschaft Deutscher Chemiker (JCF) Rede und Antwort zu Themen dies- und jenseits des Carbolution-Nähkästchens. Charlotte und Claudia vom JCF befragen ihn u.a. zu seinem persönlichen Background, den Herausforderungen bei der Gründung von Carbolution, den Tücken des internationalen Chemikalienhandels und der Rolle von Social Media in der Unternehmenskommunikation. Bevor es am Ende das Experiment des Monats mit Eric Siemes von experimenteshows.de gibt, überreicht Michael noch ein königliches Geschenk. Die Episode gibt es unter podcast.jcf.io und auf allen gängigen Podcast Plattformen. Podcasts sind das Medium, Zusammenhänge detailliert zu erörtern und Hintergründe zu kommunizieren. Also wenn man so will: um einen Blick unter die Motorhaube zu gewähren. Wenn er gut gemacht ist, dann kann ein Podcast noch dazu sehr unterhaltsam sein. Und das JCF-Team um die Produzentin Melina und die beiden Moderatorinnen macht das mehr als gut! Michael selbst ist nicht unvertraut mit dem Thema Podcasting. Er hat schon verschiedene eigene Podcasts umgesetzt, zuletzt die König*in von Deutschland. Auch als Gast war er schon zu hören, z.B. im Nerdraum Atzwentzkalender der Landnerdschaft. Ein neues Projekt ist aktuell in Planung.

Carbolution ist der Ansprechpartner für Chemikalien, die jeden Tag in jedem Labor gebraucht werden, in dem (organische) Chemie gemacht wird. Zu diesen Chemikalien zählen zweifelsohne deuterierte Lösemittel für die NMR Spektroskopie. Nach mehreren Anläufen ist es uns nun endlich gelungen, mit der Firma Deutero aus Kastellaun einen Partner für die NMR-Lösemittel zu finden. Wir starten mit den drei gängigsten Vertretern, die ab sofort über unseren Shop bezogen werden können: Chloroform-d, 99,8%, Dimethylsulfoxid-d6, 99,8% und Deuteriumoxid, 99,9%

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat mit seinem epochalen Beschluss vom 24. März das geltende Klimaschutzgesetz zerstört. Nun hat die Bundesregierung in Rekordzeit eine Novelle auf den Tisch gelegt. Ich habe sie mir angeschaut und frage mich: „Mein Dokter, wie hältst Du’s mit dem Klimaschutzgesetz?“

Einen Einblick unter die Motorhaube von Carbolution gewährte Michael bei der online Veranstaltungsreihe StartUp-Insights des Gründer-Campus Saar. In dem dreiviertelstündigen Talk schlug er die Brücke von den Irrungen und Wirrungen seines persönlichen Lebenslaufs hin zur erfolgreichen Umsetzung des eigenen Geschäftsmodells. Das Video, wie aus Carbolution das wurde, was es heute ist, ist jetzt auf YouTube veröffentlicht.

“Tut mir leid, Sie sind nicht systemrelevant!“ So fasste es die Dame der Impf- und Coronahotline des saarländischen Gesundheitsministeriums zusammen. Michael hatte sich um die Aufnahme des Carbolution-Teams in Gruppe 3 der Impfpriorisierung bemüht. Grundlage dafür ist die Coronavirus-Impfverordnung des Bundes, die in § 4 Abs. 1 Nummer 5 aufzählt, welche Personen mit erhöhter Priorität Anspruch auf eine Schutzimpfung haben: „Personen, die in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, (…)“ Zu den Kunden von Carbolution gehören viele Institutionen, die Impfstoffforschung betreiben und auch einige der bekannten Impfstoffproduzenten. Die Relevanz im Sinne der Verordnung halten wir also für durchaus gegeben. Nicht so das saarländische Gesundheitsministerium. Denn im Saarland werden die Impfpriorisierungen anders als in anderen Bundesländern streng nach Wirtschaftszweigklassifikation ausgegeben. Ausnahmen und Einzelfallentscheidungen werden nicht gemacht. Das hat zur Folge, dass sich auch Mitarbeiter in der Marketingabteilung eines Telekommunikationsunternehmens jetzt impfen lassen können. Wer bei Carbolution – aus der Sicht des saarländischen Gesundheitsministeriums ein Handelsunternehmen – das Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung oder die Firma BioNTech betreut, geht leider leer aus.

„Wenn man so viel testet, wird man mehr Menschen finden, die Corona haben. Also habe ich zu meinen Leuten gesagt: ‚Testet bitte weniger!‘” Donald Trump hatte offensichtlich recht im Juni letzten Jahres, die Inzidenz hängt irgendwie mit der Testquote zusammen. Aber wie stark eigentlich? Und was taugt sie noch als Messgröße oder Grenzwert, jetzt, wo wir plötzlich so viel testen? Ich frage mich: „Mein Dokter, wie hältst Du’s mit der Inzidenz?“ Eins ist schonmal klar. Die gemessene Inzidenz, die wir jeden Tag in den Nachrichten hören, ist wesentlich niedriger als die tatsächliche, reale Inzidenz. Dazwischen liegt die Dunkelziffer. Mit steigender Testzahl nähert sich die gemessene Inzidenz der tatsächlichen Inzidenz an, denn immer mehr Dunkelfälle kommen ans Licht. Die Inzidenz steigt. Nur: an der Anzahl der durchgeführten PCR-Tests, und die alleine werden für die Berechnung der Inzidenz herangezogen, ändert sich schon seit Anfang der zweiten Welle - nix. Dazu muss man sagen, dass Deutschland gar nicht so genau weiß, wie viel es testet. Es gibt keine genaue Statistik über die durchgeführten PCR-Tests, es gibt nur eine Gruppe von Laboren, regelmäßig über 200 Stück, die ihre Zahlen freiwillig ans RKI melden, und die die Tendenz erkennen lassen. Wenn die Inzidenz hoch ist, werden ein paar mehr Tests gemeldet, wenn sie niedrig ist, ein paar weniger. Aktuell sind es relativ viele, aber z.B. von dem Niveau um Weihnachten sind wir noch weit entfernt. Also keine Steigerung der PCR Testzahl. Aber: Seit einiger Zeit sind Antigen-Schnelltests sowohl als Selbsttest, als auch an der Teststation für jedermann verfügbar. Durch die einfache Durchführung eines Schnelltests – und natürlich auch dadurch, dass man in immer mehr Regionen zu immer mehr Anlässen ein negatives Schnelltestergebnis nachweisen musste – gingen die Testzahlen durch die Decke. Und alle, die im Schnelltest einen positiven Befund haben, werden direkt zum PCR-Test durchgeleitet. Es werden also zwar heute nicht mehr PCR-Tests durchgeführt, dafür wird aber wesentlich gezielter getestet. Dadurch steigt die Inzidenz. Aber wie stark? Das RKI kann das in etwa beziffern. In KW12 gingen 6% der PCR-bestätigten Corona-Infektionen ein positiver Schnelltest voraus. Die Inzidenz war also da 6% höher, als sie gewesen wäre, wenn die Schnelltests nicht durchgeführt worden wären. Jedenfalls wenn man davon ausgeht, dass die Leute mit positivem Schnelltest sonst keinen PCR-Test gemacht hätten. Wie sieht das in Regionen aus, in denen viel getestet wird? Beispiel Hamburg. In Hamburg gab es in den KW12-14 2.035 positive Schnelltestbefunde. 31,5% davon waren falsch positiv, 1.394 wurden durch PCR bestätigt. Das macht einen Anteil von 16,6% an allen PCR-Positivbefunden aus. Bedeutet, dass die Inzidenz in Hamburg um 16,6% höher ist. Jedenfalls wenn man davon ausgeht, dass die Leute mit positivem Schnelltest sonst keinen PCR-Test gemacht hätten. Im Saarland ist die Lage ähnlich. In den KW11-13 wurden 671 positive Schnelltests festgestellt. Über die Falschpositiv-Rate gibt es im Saarland überraschender Weise keine systematische Erhebung. Die Schätzungen schwanken zwischen 15-20% im Stadtverband Saarbrücken und 42-44% im Landkreis St. Wendel. Wir werden keinen großen Fehler machen, wenn wir mit dem Hamburger Wert rechnen und davon ausgehen, dass 460 tatsächlich infiziert waren. Das hat die Inzidenz um 16,0% angehoben, vergleichbar mit Hamburg. Jedenfalls wenn man davon ausgeht, dass die Leute mit positivem Schnelltest sonst keinen PCR-Test gemacht hätten. Für die KW15 und 16 ergeben sich auf diese Weise im Saarland Steigerungen von um die 20%, wenn man davon ausgeht, dass die Leute mit positivem Schnelltest sonst keinen PCR-Test gemacht hätten. Aber kann man denn davon ausgehen, dass die Leute mit positivem Schnelltest sonst keinen PCR-Test gemacht hätten? Kann man irgendwie nachweisen, dass durch die Schnelltests Infektionen gefunden werden, die sonst nicht gefunden worden wären? Wir haben ja gesagt, dass nicht mehr PCR getestet wird, sondern gezielter. Wir können also erwarten, dass durch die Bestätigung der positiven Schnelltestbefunde die PCR-Positivrate steigt. Schauen wir uns die Positivraten in den Kalenderwochen 4 und 5 an, in denen die Inzidenz vergleichbar mit jetzt waren. Damals lagen sie bei 8,74 und 8,90%. Zu der Zeit gab es noch kein Schnelltestangebot für Jedermann. Man würde also erwarten, dass die Werte heute spürbar höher liegen, schätzungsweise zwischen 1 und 2 %. Der Wert für KW16 liegt bei 8,82%. Eine Steigerung ist das nicht. Ist es an Ende vielleicht gar nicht so, dass durch die Schnelltests Infizierte gefunden werden, die man sonst übersehen hätte? Es gibt jedenfalls keine Evidenz dafür! Denn es ist eben nicht so, dass Leute, die heute einen positiven Schnelltest haben, sonst nicht zum PCR gegangen wären. Ein typischer Infizierter hat Symptome und geht natürlich zum Test. Früher ging man direkt zum RCP, heute geht man vielleicht vorher noch zum Schnelltest und dann zum PCR. So entstehen die Anteile der positiven Schnelltests an der Gesamtheit der bestätigten Corona Fälle. Natürlich helfen uns die Schnelltests, Infektionen in festen Gruppen zu finden und zu unterbinden, z.B. in der Bildung oder im Berufsleben. Im öffentlichen Raum, z.B. wenn der Schnelltest als Eintrittskarte für den Handel gelten soll, überwiegen ganz klar die Gefahren (Stichwort: Falschnegativrate)! Dass durch vermehrtes Testen asymptomatisch Infizierte gefunden wurden in einem Maßstab, der für die Inzidenz relevant ist, darauf gibt es keinen Hinweis! So plausibel das auch klingen mag, und so prominent das auch in Talkshows vertreten wird, aber bisher hat das vermehrte Testen keinen messbaren Einfluss auf die Inzidenz! Wenn die Inzidenz, also das, was wir jeden Tag in den Nachrichten hören, steigt oder fällt, dann liegt das nach wie vor ganz einfach daran, dass wir mehr oder weniger Infizierte haben.

Carbolution war als Aussteller beim virtuellen Frühjahrssymposium des Jungchemikerforums der Gesellschaft Deutscher Chemiker vom 29.03. bis 01.04.. Dort haben wir ein Gewinnspiel angeboten, bei dem es ein iPad zu gewinnen gab. Wer dabei sein wollte, musste auf seinem Carbolution Block aus dem Goodiepäckchen beschreiben, was das Coolste an Carbolution ist und ein Bild davon bei Social Media posten. Was dann passiert ist, hat uns vollkommen vom Hocker gehauen, die Einsendungen waren der Hammer! Darunter waren sehr viele sehr kreative und witzige Posts und einige echte Kunstwerke. Vielen lieben Dank für jeden Einzelnen davon! Die Einsendungen bestätigen uns in dem, was wir lange wissen: Carbolution Kunden sind die besten Kunden!

Seit dem 01.04. verstärkt Julia das Carbolution-Team. Sie ist Kauffrau für Bürokommunikation und hat über zehn Jahre Erfahrung in dem Beruf. Bei uns wird sie die Büroorganisation übernehmen und insbesondere Michael als Assistentin zur Seite stehen. Der Pandemielage entsprechend versuchen wir, Julias Einarbeitung so kontaktarm wie möglich zu gestalten. Am Anfang war sie zwar zusammen mit Michael eine Woche im Betrieb für einen Carbolution-Grundkurs – selbstverständlich mit negativen Schnelltests und FFP2-Masken. Seitdem ist sie jedoch im Home Office, genau wie Christina, Sebastian und überwiegend Michael. Einen Laptop samt Zubehör hat Carbolution natürlich gestellt.

Ausgangssperren sind des Teufels. Das sagt gefühlt gerade jeder außer Karl Lauterbach. Aber Karl Lauterbach ist doch sonst ein schlauer Mensch. Ich stelle mir also die Frage: „Sag, mein Dokter, wie hältst Du’s mit der Ausgangssperre?“ Das Narrativ von der bösen Ausgangssperre sagt, dass man die Leute besser raus an die Luft lassen solle, anstatt sie drinnen einzusperren, denn drinnen passieren die Ansteckungen. Herrscht aber eine Ausgangssperre, kann ich es aber nur mit den Leuten in meinem Haushalt zu tun haben, denn um von meinem drinnen zu jemand anders nach drinnen zu kommen, um den anzustecken, müsste ich erstmal nach draußen. Und das geht ja nicht, wegen der Ausgangssperre. Wie man es auch dreht und wendet, Ausgangssperren schränken Mobilität ein, eingeschränkte Mobilität bedeutet weniger Kontakte, und weniger Kontakte machen weniger Corona. Eine nächtliche Ausgangssperre führt jedoch nur zu einer um etwa 10% eingeschränkten Mobilität, wie eine Auswertung von Mobilfunkdaten zeigt. Wenn wir uns anschauen, wie stark eine Ausgangssperre unsere Grundrechte einschränkt: Steht das in einem guten Kosten-Nutzen-Verhältnis? Machen wir einmal folgende Milchbrötchenrechnung. Angenommen zehn Unverbesserliche treffen sich zu einer Corona-Party. Wie viele Kontakte können theoretisch entstehen? Der erste trifft neun weitere, der zweite trifft den ersten nicht mehr, denn den hat er schon getroffen. Er trifft nur noch acht weitere. Der dritte trifft noch sieben, usw. In unserem Modell entstehen also 9+8+7+…+1=45 Kontakte. Bleibt nur ein einziger zu Hause, gibt es nur 8+7+6+5+…+1=36 Kontakte. Durch eine Einschränkung der Mobilität auf unserer fiktiven Corona-Party um 10% haben wir also die Kontakte, und damit auch den R-Wert um 20% gesenkt! Und so funktioniert das auch im Großen. Kleine Einschränkungen der Mobilität verhindern eine große Anzahl an Kontakten und senken damit den R-Wert deutlich. Bleibt die Frage: Was bringt die Ausgangssperre im Vergleich zu anderen Corona-Maßnahmen? Nicht viel, sagt ein Paper, das vor kurzem in Science erschienen ist. Demzufolge können Beschränkungen im privaten Bereich den R-Wert um bis zu 42% senken, in der Bildung um 38% und in Unternehmen um 27%. Ausgangssperren, die zusätzlich zu den oben genannten Maßnahmen getroffen werden, bringen lediglich einen zusätzlichen Effekt von höchstens 13%. Aber diese 13% können der Game Changer sein. Nämlich genau dann, wenn sie den R-Wert von >1 auf <1 drücken. Mit einer Ausgangssperre alleine wird man keinen Blumentopf gewinnen. Das wäre auch ziemlich idiotisch, die Leute zu Hause einzusperren und gleichzeitig Schulen und Geschäfte zu öffnen! Aber als wohldosierte Ergänzung zu einem Set von Maßnahmen – z.B. auf die Nachtstunden begrenzt – kann sie sehr sinnvoll sein, auch wenn sich nicht alle immer und zu 100% dran halten. Und was die Grundrechte angeht: Von all den Leuten, die sich jetzt auf Facebook ins Hemd machen, hab ich vor Corona keinen nach 21 Uhr auf der Straße gesehen!

Es gibt drei Dinge, an denen darf im Büro nicht gespart werden: am Computer, am Bürostuhl und am Kaffee. Und beim Kaffee sind wir besonders pingelig! Unsere Bohnen beziehen wir von der Reismühle Kaffeemanufaktur in der Pfalz. Dort gibt es Kaffee aus nachhaltigem Anbau von Plantagen auf der ganzen Welt, der in der Manufaktur schonend geröstet wird. Unser Favorit für Filterkaffee (im Betrieb) ist No 17 Brasil Yellow Bourbon. Beschreibung aus dem Reismühle Online-Shop: “Rarität aus der gelben Kaffeekirsche. Ein typisch weicher Brasilkaffee mit erstaunlich fein ausgeprägter Vanillenote, weicher Fülle, süßlich würziges Aroma.” Für den Vollautomaten (im Home Office) verwenden wir am liebsten No 18 Peru Tunki: „2010 von SCAA und Rainforest Alliance zum besten Kaffee der Welt gewählt. Er wird von den indigenen Quechua- und Aymara-Famerfamilien im Andendschungel, in der Nähe des Titicacasees kultiviert. Zur biologischen Vielfalt zählt der Schutz des Andenklippenvogels oder "Tunki". Die Kooperative CECOVASA garantiert den Farmern sozialgerechtes Einkommen. Typisches Kennzeichen: blumiges Aroma, ausgewogener voller Körper, schokoladiger Geschmack.“

Am 24.03.2020 um 16 Uhr gibt Michael Insights ins Gründer-Nähkästchen bei der online Veranstaltungsreihe 'Start-up insights' des Gründer-Campus Saar. Nach einer kurzen Präsentation der Carbolution Geschichte von den Anfängen im Starterzentrum der Universität des Saarlandes bis zum Chemikalienvertrieb, der an keiner Uni mehr wegzudenken ist, wird es die Gelegenheit zum Austausch geben. Anmeldung unter gruendercampus-saar.de/start-up-insights-carbolution-chemicals-gmbh/.

Die aktuellen Lockerungen der Corona-Maßnahmen in Deutschland sollen durch vermehrtes Testen begleitet werden. Dabei setzen die Regierungen vor allem auf Antigen-Schnelltests. Diese sollen sowohl zur Privatanwendung zu Hause, als auch zur Anwendung durch Fachpersonal z.B. in Apotheken verfügbar sein. Carbolution hat schon vor einigen Wochen Antigen-Schnelltests eingekauft. Wir halten uns zwar sehr strikt an unsere Kontaktbeschränkungen, aber wenn es doch einmal erforderlich sein sollte, dass wir uns begegnen, dann sollten die Tests zum Einsatz kommen. Bisher haben wir sie allerdings nicht gebraucht. Aber Michael war neugierig. Obwohl unsere Tests zur Anwendung durch Fachpersonal vorgesehen sind, probierte er einen an sich selbst aus und machte interessante Erfahrungen.

Alle deutschen Universitäten mit Chemie- oder Pharmaziefakultät sind Carbolution-Kunden. Alle? Bis vor einigen Tagen war das geflunkert, denn es gab immer noch eine einzige Uni, an der wir uns lange die Zähne ausgebissen haben. Michael hat das sogar schon als Running Gag in seinen Präsentationen eingebaut. Erst ein vollgepacktes Slide mit allen Logos derjenigen Unis, die schon Carbolution-Kunden waren und dann eins mit einer einzigen Uni, die es bis dahin nicht war: die Uni Siegen. Vor einigen Tagen konnten wir mit den Siegenern jedoch auch die letzte deutsche Uni als Kunden gewinnen. Wir freuen uns riesig und heißen Euch herzlich willkommen in der Carbolution Familie!

Kinder spielen bei Carbolution immer eine Hauptrolle! Fast alle Teammitglieder haben zu Hause Kleinkinder zu betreuen, seit dem letzten Frühjahr auch vermehrt während der Arbeitszeit. So kommt es, dass in der täglichen Videokonferenz immer mindestens ein Kind in die Kamera winkt oder der Papa im Betrieb auch schonmal Hilfe beim Konfektionieren hat. Arbeitnehmer*innen die Möglichkeit zur Kinderbetreuung während der Arbeitszeit zu bieten ist keine Selbstverständlichkeit. Das erfordert Flexibilität und Vertrauen. Michael ist sehr glücklich darüber, seinem Team bei Carbolution diese Chance bieten zu können.

Ab sofort sind wir auch per WhatsApp zu erreichen. Wenn Ihr Anfragen, Wünsche oder Kommentare habt, oder wenn Ihr uns sonst was mitteilen wollt, könnt Ihr uns jetzt direkt vom Handy aus erreichen. Die Nummer kennt Ihr schon, denn das ist dieselbe, unter der Ihr uns auch telefonisch erreicht: +49 6894 16 88 100. Fügt uns am besten gleich zu Euren Kontakten hinzu, und schreibt mal was!

Gestern gab es einen Gedankenaustausch zwischen Michael und Frank Thomé, dem Hauptgeschäftsführer der IHK Saarland zu den Herausforderungen der Corona-Krise. Vergangene Woche kritisierte die IHK Saarland die Bund-Länder-Beschlüsse zur Verlängerung des Lockdowns scharf. Herr Thomé wird mit den Worten zitiert: „Wer Geduld fordert, muss auch echte Perspektiven aufzeigen! - schrittweise Öffnung auch bei Inzidenzwerten über 50 möglich“ Michael bezeichnete diese Forderung auf Social Media als einen Fehler. Verfrühte Lockerungen der Maßnahmen müssten wieder zurückgenommen werden, und die Durststrecke würde verlängert. Daraufhin sprach Herr Thomé die Einladung zur Diskussion aus. Im Gespräch ging es zunächst um die besondere Herausforderung des Saarlandes durch die angespannte Infektionslage im benachbarten Département Moselle. Um eine Grenzschließung zu vermeiden, wird es eine umfassende Testung von tausenden Grenzpendlern geben. Bei der Koordination spielt die IHK eine wesentliche Rolle. Bei einer Öffnungsstrategie sei es wichtig, auch auf die anderen Nachbarn zu schauen, so Thomé. In Luxemburg hat der Einzelhandel schon geöffnet, Rheinland-Pfalz bereitet die Öffnung vor. Angesichts des drohenden Einkaufstourismus sei es nicht sinnvoll, im Saarland eine andere Strategie zu wählen. Allerdings sollten die Lockerungen intelligent passieren, sodass sie mit möglichst wenig zusätzlichen Kontakten einhergehen. Die IHKen schlügen schon lange Click & Collect-Lösungen vor, bei denen Waren von zu Hause bestellt und nach Terminvereinbarung im Geschäft abgeholt werden können. Doch da passiere zu wenig. Michael gab zu bedenken, dass es solche Lösungen sehr wohl gibt, z.B. die App Fast-Dine eines saarländischen Start-Ups in der Gastronomiebranche. Allerdings bräuchte es eine wesentlich bessere Vernetzung der Akteure. Der Gesundheitsschutz, da waren sich die Gesprächspartner einig, muss über allem stehen – auch in all seiner Differenziertheit z.B. bei den Themen Bildung und Kultur. Wünschenswert für Herrn Thomé wäre ein klarer Öffnungspfad für seine Mitgliedsunternehmen anhand nachvollziehbarer Inzedenz-Korridore. Michael hält es für wichtig, dass die Lockerungen vorsichtig passieren und nicht von Bullshit-Bingo („effizientere Teststrategie“, „besseres Tracing“, etc.), sondern von konkreten Maßnahmen begleitet werden, um sie „R-Wert-neutral“ zu gestalten. Das Ziel der beiden ist dasselbe, sie wollen die Pandemie möglichst bald hinter sich lassen. Im Kern sind sie sich einig, die Meinungsverschiedenheiten entpuppten sich lediglich als Unterschiede in den Headlines. Und noch eins ist klar: Dieser wird nicht der letzte Gedankenaustausch gewesen sein!

2021 ändert sich bei Carbolution nix. Carbolution bleibt der fairste, flotteste und niceste Anbieter für Labor- und Forschungschemikalien im deutschsprachigen Raum. Fair bedeutet, bei uns kriegt ihr die günstigsten Preise, die Ihr finden könnt. Das gilt für die Produkte und Packungsgrößen im Shop natürlich genauso wie für Produkte, die wir vielleicht noch nicht haben oder größere Mengen, die Ihr vielleicht braucht, und für die wir Euch gerne ein Angebot machen. Daran ändern wir natürlich erstmal nix. Flott heißt, dass wir Bestellungen, die uns bis 15 Uhr erreichen, in der Regel noch am selben Tag versenden, sodass sie am nächsten Vormittag bei Euch zugestellt werden. Produkte, die wir nicht auf Lager haben, versuchen wir in der Regel innerhalb von einer bis zwei Wochen zu besorgen, und dasselbe gilt für Produkte aus Angeboten. Auch da ändern wir erstmal nix. Und nice? Das müsst ihr wissen. Wenn es nach uns geht, ändert sich auch daran erstmal nix.

Wer erfolgreich kommunizieren will, muss beim Gegenüber Eindruck hinterlassen. Aber wo liegt die Grenze zwischen positiv auffallen und sich zum Affen machen? Diese Frage ist nicht eindeutig zu beantworten, denn diese Grenze liegt bei jedem Adressaten anders. Was für die eine cool und witzig ist, ist für den anderen vielleicht schon weit übers Ziel hinaus. Es geht ohnehin nicht ums Auffallen um jeden Preis. Es gibt mindestens drei Währungen, die viel wichtiger sind beim Kommunizieren: Authentizität, Persönlichkeit und Kompetenz. Für die Wirkung von Kommunikation ist es nicht entscheidend, wie man aussieht, sondern wer man ist, und wie sehr man dazu steht!

Die Grafikerin und Illustratorin Michaela Reinhard kümmert sich nun im Carbolution Team um das Design. Schon seit der Entwicklung unseres aktuellen Corporate Designs 2018 arbeiten wir mit Michi zusammen. Von Ihr stammt das Logo, die Homepage, die Geschäftsausstattung, die Fotos, die Postkarten und viele weitere Kleinigkeiten. Michis Arbeit zeichnet aus, dass sie immer von Herzen kommt. Das Design, das sie für uns geschaffen hat, sollte von Anfang an mehr sein als ein flotter Schriftzug und eine knallige Farbe. Michis Anspruch war immer, das, was uns ausmacht, ins Visuelle zu übersetzen. Auf ihrer Homepage michaelareinard.de schreibt sie: „Es fasziniert mich, zusammen mit meinen Kunden in einen kreativen Prozess einzutreten und gemeinsam durch Bilder und Gestaltung Geschichten zu erzählen, um Eindrücke zu hinterlassen.“ Das beruht auf Gegenseitigkeit! Seit Anfang 2021 arbeitet Michi als freie Mitarbeiterin noch enger mit uns zusammen. Sie kümmert sich jetzt zusätzlich mit unserem Videomann Dirk und Michael um unsere Social Media Auftritte. Foto von Zippo Zimmermann

Carbolution Kunden spüren keine Auswirkungen des BREXIT. Wir haben einige Lieferanten in Großbritannien und beziehen einen Großteil unserer Produkte von dort. Als der BREXIT zum 01.01.2021 vollendet wurde und Großbritannien aus der Zollunion mit der EU ausschied, blieb das befürchtete Chaos für unseren Warenverkehr aus. Die ersten Pakete brauchten ein, zwei Tage länger am Zoll. Darauf haben wir uns mittlerweile eingestellt. Die Importformalitäten haben wir aus langjähriger Erfahrung mit Lieferanten in China oder den USA ohnehin im Gri