Newslog

Carbolution verpackt seine Produkte für den Versand sicher, vorschriftsgemäß und umweltschonend. Unsere Pakete und Päckchen sind auf dem Versandweg großen Belastungen ausgesetzt. Da die meisten unserer Produkte in Glasfläschchen kommen, müssen sie gut verpackt und ausgepolstert sein, um diese Strapazen sicher zu überstehen. Handelt es sich um Gefahrgut, sind darüber hinaus strenge Vorschriften zu beachten, die z.B. die Verwendung von Zwischenverpackungen und Aufsaugmaterial vorschreiben. Beim Verpacken setzt Carbolution auf Recycling. Füllmaterial aus eingehenden Sendungen wird gesammelt und wiederverwendet, egal, ob es sich um Styroporchips, zerschnittene Styroporboxen oder Packpapier handelt. Sogar die Papierschnipsel aus unserem Aktenvernichter verwenden wir zum Auspolstern unserer Sendungen. Erst wenn all dieses Material aufgebraucht ist, setzen wir „frisches“ Füllmaterial ein. Dazu verwenden wir umweltschonendes Packpapier.

Solltet Ihr bei der Suche nach einer Chemikalie in unserem Standardsortiment einmal nicht auf Anhieb fündig geworden sein, heißt das noch lange nicht, dass Carbolution nichts für Euch tun kann! Denn im Rahmen des Carbolution Sourcings prüfen wir sehr gerne, ob wir das gesuchte Produkt trotzdem für Euch beschaffen können – und zwar genauso günstig und fast genauso schnell, wie Ihr das von unseren Katalogprodukten gewohnt seid. Und selbstverständlich ohne zusätzliche Kosten, denn diesen Service gibt es bei uns gratis. Ihr habt es vielleicht schon bemerkt. Nach einer erfolglosen Suche in unserem Webshop öffnet sich automatisch ein Formular, über das Ihr mit ganz wenigen Angaben innerhalb von ein paar Sekunden Eure Anfrage zum Carbolution Sourcing stellen könnt. Alternativ könnt Ihr Euch mit Eurer Anfrage natürlich auch telefonisch oder per Email an uns wenden. Nach Eingang der Anfrage stecken wir die Köpfe zusammen und melden uns spätestens am Folgetag mit einem Angebot oder, im schlimmsten Fall, mit der Info, dass wir das gesuchte Produkt nicht (konkurrenzfähig) anbieten können. Unser Anspruch ist, jedes Produkt, das irgendwo auf der Welt in einem Chemikalienlager steht, innerhalb von zwei Wochen bei Euch zu haben. Und das schaffen wir auch in der Regel! Dabei spielt es keine Rolle, ob das Produkt 10 ¤ oder 10.000 ¤ kostet. Habt kein schlechtes Gewissen, uns mit Anfragen zu überschwemmen, auch wenn Ihr denkt, wir könnten daran nichts verdienen. Denn selbst wenn wir im Einzelfall keinen großen Reibach machen, gibt uns jede einzelne Anfrage wertvolle Hinweise über Lücken in unserem Sortiment. Im Idealfall haben wir diese Lücke geschlossen, bis Ihr wieder danach sucht. Dann können wir Euch möglicherweise schon ab Lager beliefern.

Am 18.08.20 hat Markus Tressel, Mitglied des Deutschen Bundestages und Sprecher für Tourismuspolitik und ländliche Räume in der Grünen Bundestagsfraktion Carbolution im Rahmen seiner Sommertour einen Besuch abgestattet. Auch da: Dr. Jan Walter Schroeder, CEO des StartUps Sensovo GmbH, den Michael über sein Engagement beim Business Angels Netzwerk Saarland kennengelernt hat, und der einen Prototypen seines taktilen Navigationsgürtels vorstellte. Die Themen drehten sich um (Geschäfts-)Reisen und Besucherlenkung in Zeiten von Corona und die Zukunft der Mobilität. Am Ende lobte Markus Carbolution und Sensovo für ihre innovativen Geschäftsmodelle und ihren fortgeschrittenen Stand der Digitalisierung, durch die beide Unternehmen die Corona-Krise sogar als Chance nutzen konnten.

Die Geschäftsräume von Carbolution befinden sich im Innovationspark am Beckerturm auf dem Gelände der ehemaligen Becker Brauerei in St. Ingbert. Diese wurde im Jahre 1877 von den Brüdern Friedrich, Georg und Karl Becker gegründet und war eine der traditionsreichsten und wichtigsten saarländischen Brauereien, die ihr Bier in die ganze Welt exportierte. 1989 wurde die Becker Brauerei an Karlsberg aus dem benachbarten Homburg verkauft, 1997 wurde die Bierproduktion am Standort in St. Ingbert eingestellt. Becker Bier wird bei Karlsberg allerdings bis heute gebraut. Ende 1997 wurde auf dem Gelände der Innovationspark am Beckerturm gegründet, der aktuell auf 71.000 Quadratmetern weit über 100 Unternehmen aus den verschiedensten Branchen ein Zuhause bietet. Heute arbeiten hier mehr Leute als damals in der Becker-Ära. Und der Park wird laufend erweitert. Der Namensgeber des Parks ist das 42 Meter hohe ehemalige Sudhaus der Brauerei. Es wurde 1925-1927 nach Plänen des Regierungsbaumeisters Hans Herkommer aus Stuttgart im Stil des Neuen Bauens errichtet. Der Beckerturm steht unter Denkmalschutz und ist das markanteste Wahrzeichen St. Ingberts, das majestätisch über der Stadt thront und von fast überall zu sehen ist. Er ist Bestandteil des Stadtsignets und ziert selbstverständlich das Becker-Bier-Logo sowie das davon abgeleitete Logo des Innovationsparks. In unmittelbarer Nachbarschaft des Innovationsparks am Beckerturm befindet sich ein weiteres Wahrzeichen St. Ingberts, die Kirche St. Josef, eine katholische Pfarrkirche im neugotischen Stil. Diese wurde bei einem Großbrand 2007 schwer beschädigt, konnte allerdings bis 2011 wiederaufgebaut werden. 2019 fand dort das alljährlich am Heiligabend vom ZDF ausgestrahlte Festkonzert „Weihnachten mit dem Bundespräsidenten“ statt. Carbolution ist seit 2016 Teil des Innovationsparks am Beckerturm und Teil St. Ingberts. Der Standort zeichnet sich für uns vor allem durch seine hervorragende (IT-)Infrastruktur und das angenehme und unkomplizierte Verhältnis zum Parkmanagement unter Stefan Braun aus. Hier fühlen wir uns wohl, und hier sehen wir unsere Zukunft – auch nicht zuletzt wegen der guten Vergangenheit!

Bei relativ kleinen und jungen Unternehmen wird sehr genau hingeschaut, wenn es um die Produktqualität geht, insbesondere wenn die Produkte wie bei Carbolution aus Fernost kommen. Wir wissen sehr genau, dass wir das Vertrauen der Kund*in schon mit einem einzigen schlechten Produkt komplett verspielen können und die Kund*in im schlimmsten Fall verlieren. So wird aus einem einmaligen Ausrutscher schnell ein Riesenproblem. Deshalb haben wir uns bei Carbolution dazu entschlossen, mit dem Thema Reklamationen ganz offen umzugehen. Carbolution hat eine Reklamationsquote zwischen ein und zwei Promille. Verglichen mit den Quoten im Versandhandel insgesamt, die im zweistelligen Prozentbereich liegen, ist das sehr wenig. Nichtsdestotrotz ist jeder Fall für sich sehr ärgerlich, und wir werden tun, was wir können, um noch besser zu werden. Das oberste Gebot bei Carbolution ist Kulanz. Wir werden immer zuerst versuchen, ein problematisches Produkt umzutauschen, oder, wenn das nicht geht, das Produkt zurückzunehmen den Kaufpreis zu erstatten. Erst dann schauen wir, wo das Problem liegt und klären das mit unseren Lieferanten. Aber damit wir das tun können, müssen Sie sich melden! Wann immer Sie auch nur das leiseste Gefühl haben, dass mit einer Produktqualität etwas nicht stimmt, geben Sie uns Bescheid! Wesentlich besser als die Reklamationsquote ist übrigens unsere Quote für positives Feedback. Wir bekommen viele Nachrichten von Kund*innen, die uns mitteilen, was Ihnen an Carbolution besonders gut gefällt. Darüber freuen wir uns natürlich sehr! Und wir nehmen alle Ihre Rückmeldungen – die guten und die schlechten – als Grundlage für unsere Bemühungen, uns noch besser nach Ihren Bedürfnissen auszurichten.

Im zweiten Halbjahr 2020 gelten in Deutschland reduzierte Mehrwertsteuersätze. Auf Carbolution Produkte werden vom 01.07. bis 31.12.2020 nicht die üblichen 19%, sondern nur noch 16% aufgeschlagen. Für die Kunden im öffentlichen Bereich, die nicht vorsteuerabzugsberechtigt sind, bedeutet das eine echte Ersparnis! Diese Ersparnis reichen wir selbstverständlich vollständig an Sie weiter. In unserem Shop werden sie von der Umstellung nichts merken, denn dort sind nach wie vor Nettopreise ohne Mehrwertsteuer aufgeführt. Allerdings tritt am 01.07.2020 auch unsere neue Quartalspreisliste in Kraft. Durchschnittlich mussten wir unser Preisniveau ganz leicht um 0,15% im Vergleich zum Vorquartal anheben. Ein wesentlicher Grund dafür sind stark schwankende Rohstoffpreise z.B. bei den Edelmetallen, die uns den Einkauf verteuern. Bei über 95% aller Produkte ist der Preis jedoch unverändert geblieben, sodass sich die Mehrwertsteuersenkung 1:1 auf ihrer Rechnung bemerkbar machen wird. Und einige Carbolution-Produkte sind zum 01.07.2020 auch deutlich günstiger geworden. Wenn Sie Fragen zur Mehrwertsteuer oder den neuen Preisen haben, sprechen Sie uns gerne an!

Endlich konnten wir wieder eine Folge des Carbolution Vlogs produzieren! Dieses Mal unter freiem Himmel (in der Gustav-Clauss-Anlage in St. Ingbert), um uns nicht zu nahe zu kommen. Nach einer so langen Vlog-freien Zeit sollten wir einmal über die Sozialen Medien reden, denn über sie lief während der Kontaktsperre ein Großteil unserer Kommunikation. Carbolution ist auf YouTube, Instagram, Twitter und LinkedIn vertreten. Video ist ein Medium, das wir seit Anfang des Jahres vermehrt für unsere Kommunikation nutzen. Seitdem haben wir uns das Carbolution Videotagebuch, den Carbolution Vlog, die Carbolution #Corona Updates und die Carbolution #gemeinsamstark Gespräche einfallen lassen. Wir nutzen die Sozialen Medien, um uns transparent zu machen und zu zeigen, wie Carbolution tickt. Außerdem wollen wir unsere Kommunikation nicht als Einbahnstraße betreiben, sondern freuen uns über Feedback und Dialog. Also n utzen Sie die Kommentar- und Antwortfunktionen! Und vergessen Sie auch nicht, uns zu liken, zu folgen und zu abonnieren!

Jens Krück ist Profinetzwerker. Er verdient seine Brötchen an der Universität des Saarlandes als Abteilungsleiter Unternehmensgründungen der Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer (KWT) und als Geschäftsführer der Uni-eigenen Wissens- und Technologietransfer GmbH (WuT), die sich schwerpunktmäßig um Unternehmenskooperationen kümmert. Wir reden darüber, was Corona ganz konkret für die Saarländische StartUp-Szene bedeutet, wie sich einige Starter zusammentun und organisieren, um dem zu begegnen, und wie die KWT als Gründungsförderer helfen kann. Und schließlich geht es noch um einen alten Seehofer-Klassiker.

Alle Welt freut sich über die Lockerung der Corona-Maßnahmen seitens der Regierungen. Carbolution wird jedoch erstmal weiter im Krisenmodus bleiben. Das bedeutet, dass wir selbstverständlich wie gewohnt über Nacht liefern können und auch permanent erreichbar sind. Allerdings wird unser Standort auch weiterhin nur mit einer Person besetzt sein. Das vor allem zwei Gründe. Erstens werden drei von vier Teammitgliedern im Moment dringender zu Hause zur Betreuung ihrer Kinder gebraucht. Es ist großartig, dass wir das über flexible Arbeitszeiten im Homeoffice überhaupt möglich machen können! Zweitens wollen wir durch die Vermeidung der Kontakte untereinander vermeiden, dass im Fall einer Infektion eines Mitglieds das gesamte Team in Quarantäne muss. Denn das hätte fast unweigerlich die zeitweilige Schließung von Carbolution zur Folge, und die wollen und werden wir verhindern. Darauf können Sie sich verlassen!

Dieses Mal rede ich mit Josephine Ortleb, der Saarbrücker Gastronomin, die seit 2017 als direkt gewählte Abgeordnete für die SPD im Bundestag sitzt. Wir unterhalten uns darüber, wie das Abstandsgebot im Bundestag politische Entscheidungen erschwert, wie es wichtige Themen schaffen, trotz Coronakrise zur Geltung zu kommen, und wie Carbolution-Kunden in den Genuss von 10% Rabatt kommen können, wenn sie Josephines zweiten Vornamen kennen.

In dieser Folge vom 27.04.2020 rede ich mit Carolin Ackermann, Mitgründerin und Geschäftsführerin der SEAWATER Cubes GmbH aus Saarbrücken. SEAWATER ist ein StartUp, das eine Fischzuchtanlage in drei Schiffscontainern entwickelt hat und diese nun vermarktet. Wir sprechen vor allem um die beiden Geschäftsfelder, die stark von der Coronakrise betroffen sind. Die Gewinnung eines Pilotkunden ist wesentlich komplizierter geworden, und in der Direktvermarktung der gezüchteten Fische ist die wichtigste Kundengruppe, die Gastronomie, weggebrochen. Ihren Optimismus lässt sich Carolin trotzdem nicht nehmen.

In dieser Folge vom 17.04.2020 rede ich mit zwei Bundesvorstandsmitgliedern des JungChemikerForums (JCF), Emiel Dobbelaar von der TU Kaiserslautern und Tim Kröber vom Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP) Berlin. Das JCF ist die Nachwuchsorganisation der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh). Es ist in 54 Regionalforen untergliedert. Wir unterhalten uns darüber, was die Absage von Präsenzveranstaltungen, insbesondere des Frühjahrssymposiums in Köln, für das JCF bedeutet, und wie es die Organisation geschafft hat, ihr Angebot auf digitale Veranstaltungen umzustellen.

Die Coronakrise stellt Unternehmen, Institute, Organisationen und viele weitere Akteure aus allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens vor Herausforderungen, die noch vor wenigen Wochen unvorstellbar waren. Durch die Krise zu kommen erfordert von allen Beteiligten aufopferungsvollen Einsatz und setzt eine ungeheure Kreativität frei. Jede Herausforderung ist individuell, und trotzdem hilft es, die Geschichten anderer zu hören: Welche Strategie verfolgen sie? Welche Krisenhacks wenden sie an? Wie halten sie sich über Wasser? Die Carbolution #gemeinsamstark Gespräche sollen diesen Erfahrungen eine Plattform bieten. Sie sollen unterstützen und inspirieren, den eigenen Weg aus der Krise hinaus zu finden. In dieser ersten Folge vom 08.04.2020 rede ich mit zwei der vier Gründer und Geschäftsführer der Belyntic GmbH, Oliver Reimann und Dominik Sarma. Belyntic ist ein StartUp aus Berlin und hat eine Technologie zur effizienten Reinigung von Peptiden entwickelt. Oliver und Dominik erzählen aus ihren Homeoffices, was ihre Technologie ganz konkret zur Forschung an einem Covid-19-Impfstoff beitragen kann, welche Schutzmaßnahmen für ihr Team sie eingeleitet haben, und wie Videokonferenzen aus Homeoffices uns alle ein wenig gleicher machen. Links zu Belyntic: belyntic.com twitter.com/belyntic www.linkedin.com/company/belyntic/ www.youtube.com/channel/UCsQxeOlVamv6oOBX4yiRLIg

Wir haben uns sehr gut in unseren Corona-Krisenmodus eingegroovt. Bestellungen, die uns bis 15 Uhr erreichen, sind nach wie vor im Lauf des nächsten Vormittags beim Kunden. Ganz leichte Verzögerungen gibt es beim Wareneingang. Wegen der Einschränkungen im internationalen Luftverkehr dauert es manchmal ein, zwei Tage länger, bis Ware bei uns eintrifft. Trotzdem gibt es keinen Grund zum Hamstern. Es gibt keinen Chemikalienengpass, Carbolution wird als Online-Shop nicht von Schließungsmaßnahmen betroffen sein, und unsere Krisenkasse ist gut gefüllt. Wir werden bis zum Ende der Krise und weit darüber hinaus in der gewohnten Weise für Sie da sein! An dieser Stelle versorgen wir Sie regelmäßig mit aktuellen Informationen zur Corona-Lage.

Wilma ist gerade 6 geworden. Ihr Papa ist Chef bei Carbolution, und vielleicht will sie das auch mal werden. Klar, dass man sich da seine Gedanken macht, wie das in der Firma läuft. Wilma erklärt das Carbolution Geschäftsmodell glasklar in zwei Sätzen und freut sich, dass ihr Papa trotz Firma täglich Zeit für sie hat. Vor allem jetzt, wo die KiTa zu ist. Man merkt es sofort, mit Videos kennt sich Wilma aus. Sie darf ja auch hin und wieder am Tablet der Großen welche schauen und spielt sehr gerne Influencer. Ein Video von Dirk Forster.

Bei Carbolution läuft zur Zeit alles reibungslos. Obwohl wir in der vergangenen Woche in den Corona-Krisenmodus geschaltet haben, ist aktuell nicht mit längeren Lieferzeiten zu rechnen, und wir sind wie gewohnt für Sie erreichbar. Unser Standort in St. Ingbert ist zurzeit nur mit einer Person besetzt, der Rest des Teams arbeitet im Homeoffice. Gestern hatten wir unsere erste Teambesprechung per online Videokonferenz. Von Kurzarbeit wollen wir möglichst keinen Gebrauch machen. Stattdessen wollen wir mit dem ganzen Team dran arbeiten, unser Sortiment zu erweitern, um gestärkt aus der Krise hervorgehen zu können. Wir werden Sie an dieser Stelle regelmäßig mit aktuellen Informationen zur Corona-Lage versorgen.

Die aktuelle Situation erfordert es, dass soziale Kontakte auf ein Minimum reduziert werden, um die Verbreitung des Corona-Virus zu minimieren und den Anstieg der Infiziertenzahl zu verlangsamen. Carbolution zieht daraus nun wie angekündigt die Konsequenz, den Betrieb nur noch mit einer Person zu besetzen. Das wird von morgens bis zum frühen Nachmittag Rosa sein, dann wird Michael übernehmen, um zu gewährleisten, dass der Standort ganztägig für Warenlieferungen besetzt ist. Der Rest des Teams arbeitet im Homeoffice. Darüber hinaus haben wir uns zu einigen wirtschaftliche Maßnahmen entschlossen. Man muss kein Prophet sein um vorherzusagen, dass wir in den kommenden Wochen einen Großteil unseres Umsatzes verlieren werden Zwar gehen wir davon aus, dass dieser Verlust nach der Normalisierung der Lage zumindest teilweise wieder kompensiert wird, aber bis dahin wird unsere Liquidität enorm strapaziert werden. Wir haben beschlossen, uns dieser Krise möglichst aus eigenen Kräften entgegenzustellen. Zum jetzigen Zeitpunkt planen wir nicht, einen Notkredit zu beantragen oder Kurzarbeit anzumelden. Stattdessen werden wir folgende Schritte versuchen, um unsere Liquidität zu stärken: 1. Investitionen, die nicht zum Erhalt der Geschäftsfähigkeit notwendig sind, werden wir bis auf Weiteres verschieben. 2. Werbekosten werden wir reduzieren. Geplante Mailings werden wir verschieben, und neue Sponsorings werden wir erst einmal nicht eingehen. 3. Wir werden unseren Warenbestand leicht reduzieren. Das wird allerdings nur einen geringen Teil unseres Sortiments betreffen nach außen kaum wahrnehmbar sein. Die allermeisten unserer Produkte werden selbstverständlich weiter ab Lager verfügbar sein. 4. Wir haben ein verkürztes Zahlungsziel von zehn Tagen eingeführt. Für eine Zahlung innerhalb dieser Frist räumen wir Ihnen einen Skonto von 2% ein. Selbstverständlich können Sie auch weiterhin innerhalb von 30 Tagen ohne Abzug zahlen. Wir sind guter Dinge, dass wir die Krise mit diesen Maßnahmen bewältigen werden. Wir werden Sie über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden halten. Bitte bleiben Sie gesund und achten Sie auf sich und Ihre Lieben!

Die Coronakrise hat direkte Auswirkungen auf das Carbolution Geschäft. Und auch wir müssen Maßnahmen treffen, um die Weiterverbreitung des Virus einzugrenzen. Vorab: Die drastischen Maßnahmen, die die Regierung zur Absenkung der Ansteckungsrate beschlossen hat, sind geeignet und (leider!) notwendig. Das zeigen ausnahmslos alle seriösen Veröffentlichungen, die sich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen. Zwei herausragende Publikationen sind „Coronavirus: Why You Must Act Now“ von Tomas Pueyo und „Why outbreaks like coronavirus spread exponentially, and how to flatten the curve“ von Harry Stevens. Trotzdem hört man immer noch Kritik à la: „hilft ja eh nix“ oder „dann haben wir eben alle kurz ein bisschen Erkältung“. Das ist gefährlich! Denn die Lage ist ernst, und Hygienemaßmahmen und die Einschränkung sozialer Kontakte sind unsere einzigen Waffen im Kampf gegen Corona. Die sind auch extrem wirkungsvoll, wie sich nicht zuletzt an den aktuellen Daten aus China eindeutig zeigen lässt – aber eben nur, wenn alle mitmachen. Durch den Ausbruch des Virus in China musste auch Carbolution die eine oder andere Lieferverzögerungen hinnehmen. Der Lockdown der am stärksten betroffenen Provinz Hubei trat einen Tag vor den Ferien zum chinesischen Neujahrsfest in Kraft, einer Woche, während der in China ohnehin die Räder stillstehen, und die wir eingeplant hatten. Diese Ferien wurden von staatlicher Seite dann für ganz China um ein paar Tage verlängert. Unsere Lieferanten, die größtenteils an der Küste Chinas in der weniger stark betroffenen Provinz Zhejiang und in Shanghai ansässig sind, brauchten dann noch eine weitere Woche, um wieder arbeitsfähig zu sein. Seit dem 10.02. läuft nach zweieinhalbwöchigem Stillstand jedoch alles wieder reibungslos. Das gilt auch für unsere Lieferanten in anderen Teilen der Erde. Aktuell ist nicht mit Lieferverzögerungen zu rechnen. Trotzdem ist bei Carbolution zurzeit kein Stein auf dem anderen. Drei von vier festen Teammitgliedern sind von den KiTa-Schließungen im Saarland betroffen und müssen ihre Kinder selbst betreuen. Davon unabhängig steht Carbolution zu seiner Verantwortung, einerseits seine Angestellten zu schützen und andererseits Maßnahmen zu ergreifen, eine Weitergabe des Virus an Externe möglichst zu verhindern. Homeoffice wird bei Carbolution auch sonst schon stark praktiziert (damit wird sich eine der nächsten Vlog-Folgen im Detail beschäftigen). Sebastian arbeitet fast nur von zu Hause und auch Christina zum überwiegenden Teil. Wir werden von nun an versuchen, die Anwesenheit im Unternehmen noch weiter einzuschränken. Darüber hinaus haben wir alle Reisen, Veranstaltungen, Besuche und Meetings abgesagt, sofern sie nicht ohnehin ausgefallen sind, und wir verzichten möglichst auf die Nutzung des ÖPNV. Diese Maßnahmen funktionieren im Moment sehr gut. Doch es nicht ausgeschlossen, dass die Krise sich zuspitzt und es auch in Deutschland zu einem Lockdown kommt. Auch für diesen Fall sind wir vorbereitet. Wir können den Geschäftsbetrieb selbst dann noch aufrechterhalten, wenn nur eine einzelne Arbeitskraft vor Ort ist. Und das werden wir tun, bis es uns verboten wird. Aber wir werden unseren Teil dazu beitragen, dass es zu einer solch dramatischen Situation nicht kommt! Wir werden das Virus bekämpfen, whatever it may take! Ein Video von Dirk Forster.

Forschungschemikalien sind in Deutschland unverhältnismäßig teuer. Wenn man sich fragt, warum das so ist, muss man die Marktsituation ein wenig näher betrachten. Wir haben es hier mit einer Oligopolsituation zu tun. Ein paar globale Konzerte mit Milliardenumsätzen teilen den Markt im Wesentlichen unter sich auf: Thermo Fischer mit den Marken Acros Organics und Alfa Aesar (weltweiter Umsatz ca. 25 Mrd. $/Jahr), Merck mit Sigma Aldrich (ca. 15 Mrd. ¤/Jahr) und VWR (ca. 6 Mrd. ¤/Jahr). Es gibt zwar ein paar kleine Anbieter, z.B. TCI oder ABCR. Die befinden sich mit ihren Jahresumsätzen allerdings nur im zweistelligen Millionenbereich, sind also tausendmal kleiner als die anderen! Die Platzhirsche können also ihre Marktmacht ausspielen und die Preise auf einem extrem hohen Niveau halten. In anderen Teilen der Erde ist das anders. In den USA, in Asien und selbst in Großbritannien gibt es wesentlich mehr dieser kleinen Player im zwei- bis dreistelligen Millionenbereich, die den großen das Leben schwer machen und durch verschärften Wettbewerb für ein niedrigeres Preisniveau sorgen. Das lässt sich sehr schön am Beispiel EDC Hydrochlorid demonstrieren. Bei Merck kostet die 25 g Packung des Commercial Grade Powders in Deutschland laut Online-Shop 342 ¤ (https://www.sigmaaldrich.com/catalog/product/sial/e7750?lang=de®ion=DE). Wählt man jedoch im Merck-Shop in der rechten oberen Ecke die USA als Herkunftsland aus, zahlt man für dasselbe Produkt nur 239 $. Das sind umgerechnet 35% weniger! Man sieht hier also sehr schön, wie der Markt den Preis „gestaltet“. So wird klar, dass der Preis der Chemikalien in Deutschland wenig mit ihrem eigentlichen Wert zusammenhängt, und wie Carbolution es schafft, rentabel zu wirtschaften und trotzdem wesentlich günstiger zu sein als die Wettbewerber. Ein Video von Dirk Forster.

Seit heute für vier Wochen als Praktikant bei uns: Miro Hałaczkiewicz. Miro studiert Chemie an der TU Kaiserslautern im 2. Semester des Masterstudiengangs mit Vertiefung in Organischer Chemie. Durch sein Studium kennt er vor allem die Arbeit im Labor und würde durch das Praktikum gerne, wie er sagt, „andere Seiten der Arbeit eines Chemikers kennenlernen“. Er hat sich bei Carbolution beworben, weil er Teil eines kleinen Teams in einem jungen Unternehmen sein wollte und sich ganz konkret für die Auswahl und Vermarktung unserer Produkte interessiert, die er selbst schon im Labor eingesetzt hat. Herzlich willkommen Miro!

Carbolution arbeitet anders als die anderen. Das hat schon damit zu tun, das Carbolution viel kleiner ist, als die meisten glauben. Bei uns wird alles von Hand und mit Liebe gemacht. Unsere Produkte stehen nicht fertig abgepackt in Verkaufseinheiten im Lager, also z.B. zehnmal 5 g, zehnmal 25 g und zehnmal 100 g, sondern als Chargen in (größeren) Gebinden, wie sie von unseren Lieferanten kommen. Erreicht uns eine Bestellung, erstellen wir die Papiere (Auftragsbestätigung, Lieferschein, Rechnung), drucken Etiketten, kleben sie auf die Verkaufsgebinde und erst dann füllen wir die Produkte individuell ab. Das macht natürlich wesentlich mehr Arbeit, als würden wir nach Bestelleingang das fertige Produkt aus dem Regal ziehen. Vorteil ist jedoch, dass unsere Produkte stets frisch sind. Wir legen großen Wert darauf, die Chargen unter geeigneten Bedingungen zu lagern, also bei Bedarf gekühlt und oder unter Schutzgas. Fällt uns beim Umfüllen auf, dass mit einer Charge dennoch etwas nicht stimmt, können wir reagieren und z.B. auf eine alternative Charge ausweichen. So ist viel eher gewährleistet, dass die Produkte, die uns verlassen, von bester Qualität sind, als wenn sie schon monatelang fertig verpackt im Lager stehen. Außerdem ist es uns so möglich, in unserem Shop individuelle Bestellmengen anzubieten. Jedes unserer Produkte ist nicht nur in den Standard-Verkaufseinheiten erhältlich, sondern es können individuelle Mengen bestellt werden, z.B. 17 g oder 23 g. Und bei uns wird es nicht passieren, dass zwar noch eine 100 g-Packung auf Lager ist, jedoch die KundIn, die sich für 25 g interessiert, nicht beliefert werden kann. Trotz des Mehraufwands gilt übrigens nach wie vor: Bestellungen, die uns bis 15 Uhr erreichen, werden noch am selben Tag ausgeliefert und sind in der Regel am nächsten Vormittag zugestellt. Video von Dirk Forster.

Am 28.01.2020 war Michael auf Einladung von Emiel Dobbelaar vom JungChemikerForum (JCF) der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. (GDCh) an der TU Kaiserslautern, um im Rahmen des GDCh-Kolloquiums mit seinem Vortrag "Gründe fürs Gründen" für Existenzgründung in der Chemie zu werben. Der Tag im Carbolution Videotagebuch. Video von Dirk Forster.